WKNÖ-Präsidentin Zwazl zum Öffnungszeiten-Gesetz: Daran wird nicht gerüttelt!

Wien (OTS) - Nichts abgewinnen kann die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), Sonja Zwazl, der neuerlich aufgeflammten Diskussion über die verlängerten Ladenöffnungszeiten. Seitens der WKNÖ sei nicht daran gedacht, am neuen Öffnungszeiten-Gesetz zu rütteln: "Wir stellen das niederösterreichische Modell nicht in Frage. Punkt!"

Durchaus legitim sei es, wenn Interessensvertreter des Handels betriebswirtschaftliche Überlegungen über die aufgrund des längeren Offenhaltens entstehenden Mehrkosten anstellen würden. Daraus allerdings eine Politdiskussion zu machen, hält Zwazl für "absolut überflüssig". Angesichts der Herausforderungen, welche mit der EU-Erweiterung auf Niederösterreich zukommen, seien flexiblere gesetzliche Rahmenbestimmungen einfach notwendig. Aus diesem Grund hält es Zwazl für verfrüht, jetzt schon eine Bilanz zum Öffnungszeitengesetz zu ziehen: "Ich weiß mich hier im vollen Einvernehmen mit unserer Sparte Handel. Nach nur wenigen Monaten lassen sich noch keine endgültigen Aussagen treffen." So wurde der Mitte der neunziger Jahre eingeführte "Lange Samstag" erst nach einigen Jahren von den Konsumenten angenommen.

Im übrigen wünscht sich Zwazl eine offensive Auseinandersetzung mit dem Thema: "Was der Handel jetzt am wenigsten braucht, ist eine Verunsicherung bei den Konsumenten." Es sollten daher alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, die Konsumenten in die Geschäfte zu bringen. Nicht raunzen, sondern kaufen, sei noch immer das beste Rezept, um Arbeitsplätze zu sichern.

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