>Austrobau 2004< in Salzburg: Die Bausaison ist eröffnet

Alles zum Wohlfühlen vom Keller bis zum Dach

Salzburg (OTS) - Baubiologie und -ökologie im Vordergrund - Bauen für mehr Lebensqualität - Schwerpunkt Holz und Ökodorf -unternehmensneutrale Beratung der Innungen

Rechtzeitig vor dem Start in die neue Bausaison beginnt heute (Anm.: bis 22.2.) die 27. Ausgabe der >Austrobau<, internationale Fachmesse für Bauen, Wohnen und Energiesparen. 460 Aussteller sind im Messezentrum Salzburg vertreten.

Inhaltlich hat sich die Messe in den vergangenen Jahren ständig weiter entwickelt: Stand früher Energiesparen als zeitaktuelle Problematik im Vordergrund, wird diesmal Baubiologie und -ökologie dargestellt. "Diese Themen werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Bauökologisch Bauen bedeutet, baubiologisches Bauen ressourceneffizient sowohl bei der Herstellung als auch im Betrieb umzusetzen. Das kann gerade im bauökologisch optimierten Passivhaus in Einklang gebracht werden: Höchster Komfort mit gesunder Luft, niedrige Betriebskosten und lange Lebensdauer eines Passivhauses bedeuten wirklich `nachhaltiges Bauen`", erklärt dazu DI Dr. Bernhard Lipp vom IBO, dem Österreichischen Institut für Baubiologie in Wien.

"Baubiologisch Bauen heißt, mit höchsten Ansprüchen an Qualität, Gesundheit und Komfort zu planen und zu bauen. Es geht um Wohlfühlen - Lebensqualität - Behaglichkeit, und das vom Keller bis zum Dach. Das heißt beispielsweise Glasfaser statt Schafwolle als Naturdämmstoff für gesunde, atmungsaktive Räume zu verwenden. Und man erlebt dann im wahrsten Sinn des Wortes den Unterschied", betont Max Poringer, Messeleiter bei Reed Exhibitions Messe Salzburg.

Im Mittelpunkt der >Austrobau< stehen weiters vernetzte Bauberatung und ganzheitliches Bauen. Vernetzte Bauberatung meint "das Zusammenspiel von Architektur, Baubiologie, Gebäudetechnik und Handwerk", erläutert Poringer. Daher wird es vor Ort ein Beratungszentrum des Bauhandwerks geben. Aus der vernetzten Bauberatung ergibt sich der Aspekt des ganzheitlichen Bauens: das heißt, wie kann ich Lebensqualität und Kosteneffizienz mit den richtigen Baustoffen und dem richtigen Energiekonzept verbinden.

Ökodorf mit Wollhüpfburg

Passend zu Baubiologie und -ökologie ist das Ökodorf eingerichtet, das Herz des Dorfes bildet ein Holzpavillon. "Dieser macht Raumsituationen mit Holz oder naturreinem Lehm als Baustoff mit seinen vielfältigen Wirkungen auf das Raumklima erlebbar", erläutert Felicitas Lehner von der Firma Isolena. Ergänzt wird dies durch den Erlebnisplatz, wo jedermann "Bauen begreifen" kann. An den Messenachmittagen gibt es Kurzvorträge zu Themen wie "Dämmen und Isolieren leicht gemacht", "Lehmputz in der Praxis" (zum Mitmachen!), Tipps und Tricks zum Boden verlegen und reinigen" sowie Beratung zu Farbgestaltung. Zudem hat das Ökodorf einen eigenen Kindergarten:
Hier spielen die jüngsten Messebesucher mit Lehmplastilin, malen mit Naturfarben und toben sich auf der Wollhüpfburg aus während sich die Erwachsenen im "Öko-Café" bei gesundem Granderwasser entspannen.

Die Interessensgemeinschaft proHolz, die Innung der Zimmerer und Tischler sowie Holzbau Salzburg präsentieren sich zum Themenschwerpunkt Holz. Auf der >Austrobau< informiert die Landesinnung der Zimmermeister wie man unter diesen Aspekten richtig mit Holz baut.

"Insgesamt kommt der >Austrobau 2004< sicher eine Art konjunkturelle Anschubfunktion zu", unterstreicht Direktor Johann Jungreithmair, Vorsitzender der Geschäftsführung von Reed Exhibitions Messe Salzburg, "denn wir erwarten uns gemeinsam mit den Ausstellern merkliche Impulse für die Baukonjunktur. Vor dem Hintergrund der Generaltrends gesundes Bauen und Wohnen ist die Branche so innovativ wie kaum zuvor. Das sollte zur Belebung des Marktes beitragen, zumal das Interesse der Konsumenten für baubiologisch energieeffizientes und kostenbewusstes Bauen dem Zeitgeist entsprechend immer ausgeprägter wird."

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