ARBÖ: Maßnahmenmix für mehr Sicherheit im Tunnel

Langjährige ARBÖ-Forderung durch neueste Tunnelstudie bekräftigt

Wien (OTS) - Die neue Tunnelstudie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) bekräftigt die langjährigen Forderungen des ARBÖ nach einem Bündel von Sicherheitsmaßnahmen, die bei Lenkern, bei Kontrollen und bei baulichen Maßnahmen ansetzen. Der ARBÖ tritt für einen zweiröhrigen Tunnelausbau bei Neubau ein. Die Nachbauten, bei Fehlen einer zweiten Röhre, sind in einigen Fällen erfolgt (z.B. Herzogberg-, Plabutschtunnel). Sie hat nun auch bei allen anderen Verkehrswegen mit hohem Verkehrsaufkommen stattzufinden.

Der ARBÖ betont ebenso die "Entschärfung" der Tunnelportale. Verkehrsunfälle mit Todesopfern in Kärnten auf der Umfahrung Klagenfurt waren der Anlass vor drei Jahren. Die Autofahrer müssen bereits lange vor Erreichen des Tunnelportals durch übersichtliche Kennzeichnung zu richtigem Verhalten geführt werden. Die unterschiedlichen Größen und die Vielzahl der Verkehrszeichen vor Tunnels sind für Kraftfahrer schwer wahrnehmbar.

Wie die KfV-Studie belegt, passieren die meisten Unfälle im Bereich vor dem Tunnelportal. Nach Meinung des ARBÖ muss das Problem mit den Tunnelportalen durch verlaufende Leitsysteme und bessere Markierungen entschärft werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten und zu geringe Abstände im Tunnel selbst können nur durch massive Aufklärungsarbeit, letztlich aber auch mit entsprechenden Kontrollen minimiert werden. Die Einführung der Section Controll in Tunnels wird hilfreich sein.

"Massive Informationskampagnen über das richtige Verhalten vor und in Straßentunnels im ORF sind zweifellos notwendig", bekräftigt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar. Die langjährige Forderung des ARBÖ nach einer geeigneten Verkehrssicherheitssendung.

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