Berger: EVP stimmte für Liberalisierung der Wasserversorgung und weiterer öffentlicher Dienstleistungen

Wien (SK) "Bei der heutigen Abstimmung im Ausschuss für Recht und Binnenmarkt des EU-Parlaments zur Binnenmarktstrategie 2003 bis 2006 hat die Europäische Volkspartei (EVP) mit Unterstützung der Liberalen ihre Absichten offengelegt: weitere Liberalisierungen, insbesondere der Wasserversorgung und der Postdienste, aber auch im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich", erklärt Maria Berger, SPÖ-Europaabgeordnete gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Soziademokraten, darunter Berger, hätten gegen diese Zwangsliberalisierungen und für die Entwicklung der sozialen Dimension des Binnenmarktes gestimmt. "Vor der Abstimmung im Plenum kann ich nur an unsere ÖVP-Kollegen appellieren, in der EVP eine Haltungsänderung herbeizuführen", betont die Europaabgeordnete. Berger abschließend: "Die Ergebnisse der Privatisierung der Wasserversorgung in Großbritannien und in Frankreich sind so schlecht, dass sie nicht auf die anderen EU-Länder übertragen werden dürfen." (Schluss) wf/mp

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