Frostschadenbehebung 2004

Wien (OTS) - Die Frostperiode im Jänner mit anschließendem Warmwettereinbruch, der durch starke Regenfälle zu Beginn der Semesterferien eingeleitet wurde, hat Anfang Februar 2004 zu Frostaufbrüchen im Wiener Straßennetz geführt. 10 Reparaturzüge der Magistratsabteilung 28 sowie 20 Fremdfuhrwerke, insgesamt also 30 Reparaturzüge sind seit Anfang Februar täglich, auch am Wochenende im Einsatz, um die Schäden an den Wiener Straßenbelägen nach den Extremwetterlagen in diesem Winter zu beheben. "So wurden zum Beispiel während der Sondereinsätze am 7. und 8. Februar 2004 mehr als 600 Schlaglöcher saniert und hierfür 9,4 Tonnen Kalt- und Heißmischgut verarbeitet", erläutert Dr. H. Klinke, Leiter der Wiener Straßenverwaltung. In den Semesterferien wurden von den Mitarbeitern der MA 28 und Vertragsfirmen insgesamt mehr als 170 t Material (Kaltasphalt, Heißmischgut, Grädermaterial und sonstiges Material) für die Frostschadenbehebung verbraucht.****

20 bis 30 % der Frostaufbrüche entstehen im Bereich provisorisch verfüllter Künetten nach Grabungsarbeiten von Einbautendienststellen.

Die Fahrbahnschäden im Wiener Straßennetz werden von Mitarbeitern der MA 28 im Zuge ihrer laufenden Begehungen des Straßenraumes erfasst und die Reparatur der Forstaufbrüche sofort veranlasst.

Fahrbahnschäden können auch von der Bevölkerung dem Journaldienst der MA 28 von 7 30 Uhr bis 13 30 Uhr unter der Telefonnummer 48834/49600 gemeldet werden. Vom Journaldienst wird die Schadensmeldung unverzüglich an den zuständigen Referenten der MA 28 bzw. an die Stützpunkte weitergeleitet. Die Mitarbeiter der MA 28 prüfen den Schaden im Rahmen eines Ortsaugenscheins und veranlassen -in Abhängigkeit von der Dringlichkeit der Sanierung unter Berücksichtigung von Fahrbahnschäden in anderen Straßenzügen - die Reparatur.

Vor Ort werden von den Reparaturdiensten die schadhaften Stellen händisch gereinigt und provisorisch mit Kaltasphalt bzw. wenn möglich definitiv mit heißem Asphaltmischgut aus Thermobehältern verfüllt und anschließend mit Walzen verdichtet.

In der wärmeren Jahreszeit werden die erforderlichen Arbeiten im Wiener Straßennetz erhoben und - unter Berücksichtigung der verfügbaren Budgetmittel - ein Sanierungsplan erstellt. Sind in einem Straßenzug Schäden in größerem Ausmaß zu beheben, so werden die Instandsetzungsmaßnahmen öffentlich ausgeschrieben und der/die Bestbieter mit den Straßenbauarbeiten beauftragt. Kleinflächige Sanierungsarbeiten werden von Kontrahentenfirmen im Rahmen der laufenden Instandhaltung durchgeführt. Die Behebung der Frostschäden in den Wiener Straßen wird vom Straßenerhalter finanziert. Die Magistratsabteilung 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau ist für die Koordination, Durchführung und Abrechnung der Arbeiten zuständig. Jährlich werden im Wiener Gemeindestraßennetz mit einer Länge von etwa 2.500 km je nach Verlauf des Winters EUR 750.000 bis EUR 1.450.000 für die Sofortmaßnahmen nach Frostschäden aufgewendet. (Schluss) lay

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