Zauberflöte für Kinder: Staatsoper lädt 7.000 Schulkinder ein

Zwei Vorstellungen am Tag nach dem Opernball

Wien, 19. Februar 2004 (OTS) - Die Wiener Staatsoper lädt auch heuer am Tag nach dem Opernball rund 7.000 Schulkinder aus ganz Österreich zu zwei eigens für sie inszenierten Vorstellungen der Zauberflöte ein. "Für mich persönlich ist es der schönste Tag in der Spielzeit und der erhabenste Augenblick, wenn die ganze Staatsoper am Tag nach dem Opernball von tausenden Kindern besucht wird", erklärt Staatsoperndirektor Ioan Holender. Auch dieses Jahr war der Ansturm auf die Kindervorstellungen überwältigend. "Das zeigt das große Interesse der Kinder an Musik und betont gleichzeitig die Bedeutung des Musikunterrichts. Denn musisch-kreative Bildung spielt eine entscheidende Rolle bei der gesamthaften Persönlichkeitsentwicklung", betonte Bundesministerin Elisabeth Gehrer. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützt die Oper bei der Organisation und Abwicklung der Veranstaltung.

Um die Kinder der 4. und 5. Schulstufe aus mehr als 200 Schulen zu den Vorstellungen um 14:30 Uhr (für Kinder aus den Bundesländern) und 17:00 Uhr (für Kinder aus Wien) zu bringen, ist ein enormer organisatorischer und logistischer Aufwand nötig. Das Bildungsministerium arbeitet dabei eng mit den Landesschulräten zusammen, um so einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung in der Oper zu garantieren.

Wie schon im Vorjahr, so ist auch dieses Jahr das Interesse an den Kindervorstellungen nach dem Opernball enorm. "Angesichts der zahlreichen Anmeldungen wären die Aufführungen doppelt überbucht gewesen", sagt die Bildungsministerin. Dieser Ansturm zeige das große Interesse der Jugend an der Musik und bestätige die Bedeutung musischer Fächer im Unterricht.

"Es gibt immer wieder Diskussionen darüber, dass man weniger Musik-und Kunstunterricht und stattdessen mehr ‚brauchbare' Fächer im Unterricht anbieten soll. Damit würde man aber auf eine wichtige persönlichkeitsbildende Komponente des Unterrichts verzichten. Menschen, die über eine musisch-kreative Ausbildung verfügen, sind eher in der Lage, komplexe Zusammenhänge leichter zu erfassen. In Zeiten ständig wachsender Aufgaben und Herausforderungen ist das ein wertvoller Vorteil für die Bewältigung des Berufsalltags", betont Gehrer.

In diesem Jahr werden Bertrand de Billy, die Wiener Philharmoniker sowie Hans Peter Kammerer (Papageno), Ileana Tonca (Papagena), Ricarda Merbeth (Pamina), John Dickie (Tamino), Heidi Wolf (Königin der Nacht), KS Walter Fink (Sarastro) und Herwig Pecoraro (Monostatos) DIE ZAUBERFLÖTE in einer für Kinder adaptierten Fassung präsentieren.
Die Wiener Philharmoniker, Bertrand de Billy, die Sängerinnen und Sänger sowie das künstlerische und technische Personal stehen für dieses Projekt unentgeltlich zur Verfügung.

DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER wird unterstützt von der Tageszeitung Kurier und der Ursula Lübbe Stiftung für Bildung und Kultur.

Der ORF sendet eine Dokumentation über DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER am Sonntag, 29. Februar 2004, um 10 Uhr in ORF 2.

nnn
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