Karlheinz Hackl kehrt im März in die Öffentlichkeit zurück

Wien (OTS) - Der Schauspieler, Regisseur, Entertainer und Publikumsmagnet Karlheinz Hackl kehrt schon bald in den Beruf zurück. Das meldet NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Nach einer Gehirntumor-Operation im April 2003 und sieben Monaten Rehabilitation plant Hackl das Comeback in Schritten.

Am 25. März (19.30) tritt er in der Gesprächsreihe, die Bundestheater-Holdingchef Georg Springer in seinen neuen Kassenhallen (Operngasse 2) etabliert hat, erstmals wieder öffentlich auf, mit ihm auch seine Ehefrau Maria Köstlinger. Zu seinen Ehren spielen die philharmonischen Spitzenkräfte Franz Bartolomey und Peter Schmidl mit der Pianistin Madoka Inui das Klarinetten-Trio von Brahms. Die Fragen stellt Heinz Sichrovsky (NEWS).

Der erste Bühnenauftritt wird laut NEWS aller Voraussicht nach im April am Akademietheater stattfinden. Burgtheater-Generalsekretär Gerhard Blasche: "Zum Wiederkommen, so haben wir gemeinsam beschlossen, ist das Beste eine Lesung, die er schon drauf hat." Hackl wird mit noch nicht feststehendem Datum Weinhebers "Wien wörtlich" oder "Amüsantes und Amouröses" lesen, ein Programm mit Liebesgedichten. Die Bedingung laut Blasche: "Dass er im März absagen kann, wenn er sich nicht soweit fühlt." Vizedirektorin Karin Bergmann ergänzt: "Wir wollen alles von ihm: Rollen, Inszenierungen, Lesungen. Direktor Bachler will ihn aber nicht unter Druck setzen. Wir warten nur auf ein Signal von ihm."

Konkret ist laut NEWS Hackls erste Regiearbeit an der von Helmuth Lohner geleiteten "Josefstadt": Er wird dort mit Premierendatum Herbst 2005 Ibsens "Nora" herausbringen.

Die Volksoper richtet für ihn im Februar 2005 eine Gala mit Texten des Kabarettisten Fritz Grünbaum aus und wird den Dauererfolg "Ein Käfig voller Narren" in der Saison 2005/06 wieder ins Programm nehmen.

Hackl selbst kommentiert in NEWS den Fortschritt seiner Genesung so: "Momentan geht’s mir noch nicht, wie es sollte. In den beiden Monaten seit Dezember hat sich zu wenig getan. Ich habe immer noch meine Schwindel- und Gleichgewichtsprobleme. Ich kann noch nicht von A nach B gehen, ohne zu überlegen. Ich kann keinen Purzelbaum machen. Der Körper gehorcht noch nicht. Aber der Geist ist intakt, und am Sprechzentrum wurde nicht operiert. Trotzdem fühle ich mich noch nicht wohl, kann nichts aus dem Stegreif lesen, muss alles üben. Ich muss Geduld haben, und das ist verheerend. Aber ich lebe und versuche mich darüber zu freuen, so gut es geht. Dabei helfen mir meine Frau, meine Kinder und ein paar Freunde. Es ist ein schwerer Weg, und das blöde Warten ist eine Qual. Meine Hoffnung ist die Zeit."

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