Junge ÖVP Wien fordert Aberkennung akademischer Grade von NS-Arzt Gross

Kroiher: Klarer Verstoß gegen akademischen Eid

(Wien, 17.2.2004) - "Auch wenn sich Heinrich Gross der juristischen Strafverfolgung bis jetzt erfolgreich entzieht, so gibt es doch Konsequenzen, die nun zu ziehen sind. Die Aberkennung seiner akademischen Grade sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein", so Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien.

Die JVP erinnert daran, dass die Erhaltung eines akademischen Titels schon immer an die Einhaltung des akademischen Eids gebunden war. "Es ist ganz klar, dass sich Heinrich Gross bei seinen Untaten am Spiegelgrund nicht an diesen akademischen Eid gehalten hat - umso schwerwiegender bei seiner Ausbildung als Mediziner. Es ist höchst an der Zeit, das nach mehr als einem halben Jahrhundert endlich auch auf akademischer Ebene zu verfolgen", so Kroiher abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Junge ÖVP Wien
www.jvpwien.at
Gerhard W. Loub, Pressereferent
e-mail: gerhard.loub@oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001