ÖAAB-Hoch: Die Kontrollamtsprüfung wird zeigen, ob wirklich so gut gearbeitet wird beim WAFF!

(ÖAAB-Wien) "Wir werden sehen, was die Kontrollamtsprüfung wirklich bringen wird" so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und WAFF-Kuratoriumsmitglied Alfred HOCH auf die heutigen Jubelmeldungen der beiden Stadträte Rieder und Brauner zum WAFF. Das Wiener Kontrollamt wurde ja bekanntlich von der Wiener ÖVP Ende 2003 ersucht, die Gebarung des WAFF hinsichtlich seiner arbeitsmarktpolitischen Projekte und Initiativen nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit zu überprüfen.

Er, so HOCH, sehe vor diesem Hintergrund wirklich keinen Grund zur Freude über den WAFF, wenn man bedenkt dass der WAFF bei einem Budget von knapp 25 Millionen Euro und einem Verwaltungsaufwand von 44% als Vorfeldorganisation der SPÖ agiert. Die Grundidee des WAFF, arbeitsuchende Menschen beruflich weiterzubilden, sei eindeutig richtig, man müsse aber versuchen, die WAFF-internen Abläufe transparenter zu gestalten.

So wurde heute zwar verlautbart, dass seit 1996 bei den bestehenden 5 Programmen insgesamt 50.000 Menschen geschult wurden, über Evaluierungen betreffend Erfolgsfaktoren bzw. Kosten wurde erst gar nichts gesagt. "Jetzt kann wirklich jeder verstehen, warum die ÖVP-Fraktion im letzten WAFF-Kuratorium bei der Abstimmung über den Wirtschaftsplan 2004 sowie das Arbeitsprogramm sich der Stimme enthalten hat", so Hoch abschliessend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Landesgruppe Wien
401 43/230
www.oeaab.at/wien

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAW0001