Bures: Dienstleistungsscheck ist langjährige SPÖ-Forderung

"Regierung hat sich sehr lange Zeit gelassen"

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures macht
darauf aufmerksam, dass sich die SPÖ schon seit langem für die Einführung eines Dienstleistungsschecks ausspricht. SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer hat dieses Konzept bereits im Jahr 2002 vorgeschlagen, um einen legalen Arbeitsmarkt für Haushaltshilfen und ähnliche Dienstleistungen zu schaffen, und das ohne bürokratische Hindernisse. Bures hält der Regierung nun vor, dass sie sich "sehr lange Zeit gelassen hat, um die Anregung der SPÖ aufzugreifen". ****

Diese Maßnahme hat die SPÖ vorgeschlagen als Teil der Bekämpfung von Schwarzarbeit. Dabei geht es darum, wie Bures am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erklärte, dass möglichst viele Arbeitnehmer, die derzeit unangemeldet und damit ohne sozialrechtliche Absicherung als Haushaltshilfen etc. arbeiten, dazu motiviert werden, in den legalen Beschäftigungsbereich zu wechseln. Bures hält das auch aus frauenpolitischer Sicht für besonders wichtig, weil es vorwiegend Frauen seien, die in diesem Graubereich beschäftigt sind. (Schluss) wf

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