"Pensionsvolksbegehren ist Parteipolitik, nicht ÖGB-Sache" Schöls begründet FCG-Gegenstimmen im ÖGB NÖ

St. Pölten (OTS) - "Das Pensionsvolksbegehren ist eine rein parteipolitisch motivierte Sache, die mit dem ÖGB nichts zu tun hat, weder inhaltlich noch personell, denn die Frau Knoll ist keine ÖGB-Funktionärin." So begründete der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, NR-Abgeordneter Alfred Schöls, die Gegenstimmen der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) zur Resolution in der gestrigen Vorstandssitzung des ÖGB NÖ.

Schöls strich dazu die generelle Notwendigkeit der Pensionssicherungsreform hervor: "Jahre- und jahrzehntelang haben sich sozialistische Sozialminister von einer nachhaltigen Pensionsreform gedrückt. Jetzt zu polemisieren ist billig und durchsichtig." Schöls rief die FSG-Kollegen auf, "einmal nach Deutschland zu schauen, was ihre Parteigenossen dort in der gleichen Sache machen." Und in Anspielung auf den SP-Regierungsanspruch meinte Schöls, dass "sich die FSG dann darüber klar werden muss, dass das Übernehmen von politischer Verantwortung zum politischen Tagesgeschäft gehört".

Inhaltlich räumte Schöls zur jüngsten Diskussion um die Pensionsreform ein, dass "auch uns Christgewerkschaftern bewusst war, dass im unteren Einkommensbereich ein Ausgleich geschaffen werden musste - aber dafür hat die Bundesregierung auch umgehend gesorgt!" (schluss)

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