VP-Tschirf: Arbeitsplatzsicherung durch sinnvolle Liberalisierung

Diskussion um neue Unternehmensformen für Öffentlichen Nahverkehr

Wien (VP-Klub): "In Zukunft wird es nicht mehr möglich sein, dass Wiens Steuerzahler für erwirtschaftete Defizite beim Öffentlichen Nahverkehr aufkommen. Daher müssen auch die Wiener Linien dafür sorgen, dass sie sich stärker selbst finanzieren. Aber Liberalisierung beim Öffentliche Nahverkehr hat auf die Tatsache besonders Rücksicht zu nehmen, dass dieser nicht nur ein wirtschaftlich zu führendes Unternehmen, sondern auch gemeinnützig und daher Teil der Daseinsvorsorge ist", meint ÖVP-Wien Klubobmann LAbg. Matthias Tschirf bezüglich der morgigen ÖVP/FCG Diskussionsveranstaltung "Jobkiller Liberalisierung?".

Richtig verstandene Liberalisierung im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs brächte nicht nur zufriedene und dadurch auch mehr Fahrgäste, sie könnte auch Arbeitsplätze sichern. Unternehmerische Konstruktionen, die es verstehen, gemeinnützige und privatwirtschaftliche Vorteile zu verknüpfen, hätten daher Zukunft, auch bei der Arbeitsplatzsicherung in diesem Bereich.

Eine sinnvolle Liberalisierung dürfe nicht mit unkontrolliertem Kahlschlag der Verkehrsträger verwechselt werden. Daher sei eingehend zu prüfen, ob privatwirtschaftliche Elemente bei den Unternehmen des Öffentlichen Nahverkehrs auch Vorteile für die Belegschaft brächten. "In diesem Sinne sollte ohne Vorurteile eine Diskussion darüber geführt werden, ob das Festhalten an alten Strukturen oder die offene Bereitschaft, neue Unternehmensformen zu entwickeln, der richtige Weg ist", so der Wiener ÖVP Klubobmann.

Aviso: Diskussionsveranstaltung "Jobkiller Arbeitsplatz?" über die Perspektiven des Öffentlichen Personennahverkehrs und die Auswirkungen für die Bediensteten der Wiener Linien.
Morgen, Mittwoch, 18. Februar 2004, um 17.00 Uhr
im Alten Rathaus, 1010 Wien, Wipplingerstraße 8.
Siehe auch gesonderte Einladung.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001