Onodi: NÖ Landesgartenschau wird konkretisiert

Tulln und Grafenegg als Standorte ideal geeignet

St. Pölten (SPI) - Heute beschloss die Landesregierung, dass das Projekt "Landesgartenschau 2008" auf dem Standort Tulln, entsprechend dem Ergebnis der bisherigen Gespräche und den Beschlüssen der Landesregierung, vorangetrieben werden soll. Auch bezüglich des Standorts Grafenegg soll die Konkretisierung weiter ausgeführt werden. "Mit der Landesgartenschau wird nicht nur eine Attraktion ersten Ranges geschaffen und ein kräftiger Impuls für die heimische Wirtschaft gegeben, die Schau positioniert auch Niederösterreich als gartenökologisches Kompetenzzentrum. Der Standort Tulln eignet sich optimal für die Schaffung einer Ideen- und Leistungsschau für Privatgartenbesitzer, die als mehrjährige, periodisch aktualisierte Einrichtung nicht nur als ökopädagogisches Angebot, sondern auch als Naherholungsgebiet und als touristische Destination eine bedeutende Attraktivierung der Stadt bedeutet. In Grafenegg soll dazu ergänzend die Komponente der historisch-kulturellen Anlage präsentiert werden", begrüßt NÖ Gemeindereferentin LHStv. Heidemaria Onodi den Beschluss der Landesregierung.****

In Tulln soll ein rund 40 Hektar großes Areal zwischen Donau, Badehüttensiedlung, Großer Tulln und Messegelände für mindestens 10 Jahre genutzt werden. Das Gelände wird auf zwei Bereiche aufgeteilt:
die eigentliche Gartenschau und den sie umgebenden Bereich. Die Nutzungsvereinbarungen sollen nunmehr ausgearbeitet und abgeschlossen werden. Geplant ist ein ca. 7 Hektar großes Areal der eigentlichen Gartenschau, in dem Mustergärten, ökopädagogische Einrichtungen und Veranstaltungsbereiche errichtet werden. Für die Errichtung und Bewerbung sind hier rund 7 Millionen Euro vorgesehen. Daneben soll das gesamte Planungsgebiet ökologisch aufgewertet werden. Hierfür sind rund 3 Millionen Euro vorgesehen. Das gestaltete Gelände in der Umgebung der Gartenschau soll in der Folge von der Stadt Tulln erhalten werden und Bewohnern wie Besuchern als Naherholungsgebiet dienen. Die Betriebskosten der eigentlichen Gartenschau von rund 600.000 € sollen durch den laufenden Betrieb erwirtschaftet werden. Zur Erfüllung strukturpolitischer Aufgaben werden bis zum Jahr 2008 zusätzlich 2 Millionen Euro erforderlich. Für Planung und Errichtung der Gartenschau wird eine Trägergesellschaft gegründet, in die sowohl die Stadtgemeinde Tulln wie auch der Umweltschutzverein Bürger und Umwelt eine Stammeinlage einbringen und auch je 9 Personen in den Aufsichtsrat entsenden.

Vom Umweltschutzverein für Bürger und Umwelt werden voraussichtlich 7,5 Millionen für Planung und Errichtung der Schau getragen, die Stadtgemeinde Tulln soll 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Auch für den eintrittspflichtigen Bereich der Gartenschau soll eine Trägergesellschaft in der Form einer GmbH gegründet werden, an dem sich Umweltschutzverein und Stadt beteiligen. "Für die Planung des gesamten Areals wird ein unionsweiter Landschaftsplaner- und Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Die eingereichten Projekte werden auch öffentlich präsentiert und die Meinungen werden in der Bewertung selbstverständlich berücksichtigt. Schließlich soll die Landesgartenschau in Tulln ein Projekt sein, mit dem sich auch die Tullner voll identifizieren. Ich bin überzeugt, dass mit der Landesgartenschau 2008 eine absolut erstrangige Attraktion nicht nur für Tulln, sondern auch für ganz Niederösterreich geschaffen wird. Wir haben im Bereich Umwelt und Garten schon viel erreicht, hier wird ein erfolgreicher Weg weiter fortgesetzt", so Onodi abschließend. (Schluss) kr

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