FP-Schwing: Asylantenheim in der Meiselstraße abgesiedelt!

Einrichtung war von vornherein fahrlässig

Wien, 2004-02-17 (fpd) – „Nach der überfallsartigen „Beglückung“ der Bevölkerung mit einem weiteren Asylantenheim in der Meiselstraße im vergangenen November, wurde dieses Heim in den letzten Tagen in einer „Ho-Ruck Aktion“ wieder abgesiedelt. Aufgrund der Proteste der Anrainer und der ständigen Thematisierung war die Rathaus-SPÖ zum Nachgeben gezwungen“, zeigte sich heute der freiheitliche Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Rudolfsheim-Fünfhaus Karl Schwing erfreut. ****

Die FPÖ habe immer wieder darauf hingewiesen, dass
die Einrichtung eines Asylantenheimes direkt neben einer Schule (Johnstraße 40) fahrlässig sei. Gerade der 15. Bezirk habe eine langjährige negative Erfahrung mit Asylantenheimen. „Leider entspricht es den Tatsachen, dass jedes Asylantenheim in Rudolfsheim-Fünfhaus bisher von skrupellosen Verbrechern (Drogenhändlern) ausgenutzt und oftmals als Stützpunkt missbraucht wurde“, erklärte der FP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter.

Weiters wäre der sich vor dem Eingang Meiselstraße 23 befindliche U-Bahn Eingang ein unüberbietbares Service für Drogenhändler gewesen, die dann keine langen Fußwege auf sich nehmen hätten müssen. „Jeder der Zeitungen liest weiß, dass die Verteilerlogistik im Drogenhandel großteils auf öffentliche Verkehrsmittel ausgelegt ist und in den U-Bahnen reger Drogenhandel herrscht“. Auch in dem jetzt bereits „schwächelnden“ Meiselmarkt wäre ein Kundenschwund absehbar gewesen. Aufgrund des langwierigen Asylverfahrens hätten sich die Hallen des benachbarten Meiselmarktes als idealer Aufenthaltsort angeboten, um die Zeit tot zu schlagen.

„Diese Einrichtung des Asylantenheims war eine neuerliche Meisterleistung an Ignoranz durch die Wiener SPÖ. Die Tatsache, dass lediglich die FPÖ bei diesem Thema nicht locker gelassen hat zeigt, was die Interessen der Bezirksbewohner den anderen Parteien wert sind“, so Schwing abschließend. (Schluss) lb

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