Kukacka: „Österreichisches Know How bei neuer deutscher Mautausschreibung berücksichtigen"

Unkenrufe der heimischen Opposition erwiesen sich als falsch - Ziel sollte nun sein, mit einer Maut-Box durch Europa fahren zu können

Wien, 17. Februar 2004 (OTS) „Goldrichtig sei Österreich mit seiner Entscheidung für die Einführung eines mikrowellen-basierten LKW- und Bus-Mautsystems gelegen", kommentierte heute, Dienstag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka die in Deutschland gescheiterten Verhandlungen rund um den dortigen Maut-Vertrag. „Allen Unkenrufen der Opposition zum Trotz haben wir uns im Jahr 2002 für ein technologisch bereits erprobtes österreichisches Mautsystem entschieden. Das mache sich heute bezahlt." ****

Der Staatsekretär erwarte sich nun von Deutschland ein rasches Verfahren für die Suche nach einem neuen Vertragspartner. Kukacka:
„Dabei würde sich anbieten, auf das bewährte Know How einiger österreichischer Firmen zurückzugreifen. Das System lief bei uns sowohl technisch als auch vom Zeitmanagement her mustergültig an. Auch für Deutschland wäre ein derartiges System rasch realisierbar." Einen weiteren Vorteil in einer raschen Umsetzung des österreichischen Know Hows in Deutschland sieht Kukacka in der Interoperabilität der Systeme: „Von der raschen Einführung einer technisch kompatiblen Lösung in einem weiteren großen europäischen Land wie Deutschland würden auch zahlreiche andere Länder der EU profitieren. Wir würden so dem Ziel mit einer Maut-Box durch Europa fahren zu können einen wesentlichen Schritt näher kommen." Kukacka werde sich jedenfalls auch an seinen deutschen Amtskollegen, Staatssekretär Ralf Nagel, mit einem Erfahrungsbericht aus der Einführung des Mautsystems in Österreich wenden, um so für die Berücksichtung österreichischer Firmen bei der ankündigten Ausschreibung zu werben.

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