ARBÖ: Mit Faschingsmasken hinter dem Steuer - das kommt teuer

Piraten, Nemo & Co. sollten besser kein Fahrzeug lenken

Wien (OTS) - Einäugige Piraten sollten eher die See bereisen -
oder sich ein Taxi nehmen. Nemo und seine Fischfreundin Dory tun sich mit ihren Flossen auch schwer, ein Auto zu lenken. Deshalb sollten die durch beliebte Kinofilme inspirierten Renner im heurigen Faschingskostümgeschäft besser kein Fahrzeug lenken, sonst wird's teuer, warnt der ARBÖ!

Wer sich im Fasching für aufwendige Faschingskostüme entscheidet, die die Bewegungsfreiheit einschränken oder das Gesicht verdecken, sollte sich zum Faschingsfest besser von einem Nichtmaskierten chauffieren lassen. Die ARBÖ-Verkehrsjuristin Dr. Barbara Auracher-Jäger: "Die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass der Lenker eines Fahrzeuges in der körperlichen und geistigen Verfassung sein muss, ein Fahrzeug zu beherrschen." Ähnliches findet sich im Kraftfahrgesetz, wonach der Lenker eines Kraftfahrzeuges den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einnehmen und dafür sorgen muss, dass die Sicht vom Lenkerplatz aus für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht." Wird eine Faschingsmaske oder ein aufwendiges Faschingskostüm getragen und dadurch die Bewegungsfreiheit oder die Sicht eingeschränkt, ist dies nicht mehr gegeben. Saftige Strafen bis zu 2.180 Euro und der Verlust des Kaskoschutzes drohen! Kommt es zu einem Unfall, trifft die Maskierten zumindest ein Mitverschulden.

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