SP-Landesgeschäftsführer LAbg. Winterauer: Schluss mit der AK- Diffamierung!

Nervosität der ÖVP steigt angesichts heranrückender Wahltermine

Je näher die AK -Wahlen und das Pensions-Volksbegehren heran rücken, desto nervöser wird, wie es scheint, die Landes-ÖVP. Die Arbeiterkammer und ihr Präsident Hans Kalliauer werden in letzter Zeit von Pühringer, Strugl und Co. regelmäßig beschimpft. "Jede Mitgliederinformation über Pensions - oder Steuerfragen wird ausschließlich als fundamentale Parteikritik an der Schüssel-Regierung abqualifiziert. Als ob die Arbeiterkammer als Arbeitnehmervertretung nicht die gesetzliche und moralische Verpflichtung hätte, die größten Eingriffe in die Pensions- und Sozialleistungen der 2. Republik aufzuzeigen und wenn möglich zu

verhindern. Mit dieser Diffamierung muss endlich Schluss sein", fordert Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer.

Pensionsraub, Steuerraub und Industrielobbying in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zerstören sukzessive unseren hart erarbeiteten Lebensstandard und würden z so Winterauer - von der Bevölkerung vehementabgelehnt, wie alle Umfragen in letzter Zeit bestätigen.

"Offenbar fürchtet die Landes-ÖVP eine weitere Wahlniederlage, was nach den Landtagswahlen im letzten September und der Niederlage bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen, bei denen die ÖVP erstmals hinter die SPÖ abgestürzt ist, nicht weiter verwunderlich wäre. Immerhin steht VP-Sekretär Strugl unter großem innerparteilichen Druck. Viele Parteifunktionäre an der Basis fragen sich, wo denn die Früchte des sündteuren, alles zudeckenden VP-Wahlkampfes geblieben sind. Einige erinnern sich sogar daran, dass Strugl schon bei der Niederlage von CDU-Kanzler Kohl und bei der Nationalratswahl 1999, als die ÖVP mit Wolfgang Schüssel an die dritte Stelle abrutschte, mitverantwortlich war" , so Winterauer.

"Grund genug also, um von den eigenen Schwächen abzulenken und weiter auf Diffamierung zu setzen. Die ArbeitnehmerInnen werden sich davon aber nicht beirren lassen. Sie werden, ähnlich wie bei den Landtagswahlen, auch dieses Mal jenen vertrauen, die sich tatsächlich für ihre Interessen einsetzen und nicht Arbeitnehmervertretern, die versuchen, ihnen Sand in die Augen zu streuen, in Wahrheit aber ganz andere Interessen durchsetzen möchten.

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