Höhenmedizinische Forschung nutzt Technologie aus Österreich

Graz (OTS) - Nachdem im Mai 2003 erstmals bei einer Expedition zu einem Himalaya-Gipfel (Chulu Far West, 6419 m) in verschiedenen Höhen Gehirnströme (EEG) und Herzaktivität (EKG) mit einem neuartigen Gerät der Grazer Firma Guger Technologies untersucht wurden, gibt es nun weitere Ergebnisse. Auf der neu eingerichteten interdisziplinären höhenmedizinischen Forschungsstation der ARGE-Alpinmed am Dachstein wurden Sportler vor, während und nach der Seilbahnfahrt zur 2.700 Meter hohen Bergstation untersucht. Die Herzrate steigt mit zunehmender Höhe an und die Variabilität der Herzschläge nimmt ab, das heißt der Herzschlag wird gleichmäßiger. Durch die dünnere Luft steigt auch die Belastung des Gehirns. Schon bei einfachen Reaktionsaufgaben sind Änderungen im EEG nachweisbar. Jetzt wurde das Biosignalerfassungsgerät "g.MOBIlab", welches elektrophysiologische Signale auf einem handelsüblichen Pocket-PC aufzeichnet, auch auf dem Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas (5895 m), eingesetzt. Die beiden Mediziner Klaus und Jörg Pfurtscheller untersuchten Hirn- und Kreislaufparameter bei Ihrem Aufstieg von der Steppe Tansanias zum schneebedeckten "Dach des schwarzen Kontinents". Guger Technologies beliefert Wissenschaftler auf der ganzen Welt mit innovativer Hard-und Software für die Biosignalforschung.

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