"Bei Stöckl" am 20. Februar im ORF: Gernot Bartl, Dr. Lea Ackermann und Erika Pluhar

Wien (OTS) - Kein Villacher Fasching ohne Gernot Bartl. Der Gildenkanzler verrät bei Barbara Stöckl einige Geheimnisse der diesjährigen Veranstaltung. Ordensschwester Dr. Lea Ackermann, einst hoch qualifizierte Bankkauffrau, gründete einen Verein für Frauen in Not und spricht "Bei Stöckl" über ihren harten Job. Und Schauspielerin Erika Pluhar lässt die wichtigsten Stationen ihres Lebens Revue passieren - "Bei Stöckl" am Freitag, dem 20. Februar 2004, um 23.05 Uhr in ORF 2.

Gernot Bartl, 63, Gildenkanzler des Villacher Faschings

Was wäre der Villacher Fasching ohne ihn? Gernot Bartl, Gildenkanzler des jährlichen Megaspektakels, erklärt die Ursprünge des Faschingsgrußes "Lei-Lei" und verrät, warum Karl-Heinz Grasser 2004 wohl zum Lieblingsopfer wird. Bartl, der in zweiter Ehe mit einer Deutschen verheiratet ist, die er - wie sollte es anders sein - beim Mainzer Karneval kennen und lieben gelernt hat, ist nicht sonderlich erstaunt darüber, dass in diesem Jahr die Politik dem Fasching starke Konkurrenz macht und vertraut Barbara Stöckl bereits einige Geheimnisse des diesjährigen Events an. Warum sich der "Spektakelreferent von Villach" nach sechsundzwanzig Jahren dennoch als Amateur fühlt und es genießen würde, einmal anonym der humoresk entlarvenden Show beizuwohnen, und warum Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel dem Villacher Fasching bisher fernblieb, obwohl er immer wieder eingeladen wird, das und mehr deckt der pensionierte Magistratsbeamte "Bei Stöckl" auf.

Dr. Lea Ackermann, 67, Ordensschwester

Soeben ging im Burgenland der Prozess gegen die Drahtzieher eines osteuropäischen Callgirl-Rings zu Ende. Als Zeugen waren die Mädchen selbst geladen. Keine einfache Situation für ausländische Prostituierte, die meist zur Arbeit in Österreich und genauso in Deutschland gezwungen werden, weiß Schwester Lea Ackermann aus dem Orden "Missionsschwestern unserer lieben Frau in Afrika" zu berichten. Im Jahr 1985 gründete sie deshalb den Verein "SOLWODI -Solidarität mit Frauen in Not". SOLWODI kümmert sich hauptsächlich um die Begleitung von ausländischen Prostituierten, die bei Gerichtsverfahren in Deutschland gegen die Täter aussagen. Warum gerade ein Österreicher die Initialzündung zu dieser Idee gab und warum aus der begabten, hoch qualifizierten Bankkauffrau eine Nonne wurde, erklärt Schwester Lea Ackermann "Bei Stöckl". Wie ihre Eltern auf den definitiven Beschluss, Ordensschwester zu werden, reagiert haben, und warum sie als Frau im "Männerverein" der katholischen Kirche einen harten Job macht, erzählt Lea Ackermann im ausführlichen Gespräch mit Barbara Stöckl.

Erika Pluhar, 64, Schauspielerin

Kurz vor ihrem 65. Geburtstag lässt Erika Pluhar "Bei Stöckl" intensive Lebensstationen noch einmal Revue passieren: z. B. große Lieben, wie etwa die zu André Heller und Udo Proksch - den Sie bis zum Tod im Gefängnis besucht hat. Mit Barbara Stöckl spricht sie offen über den schmerzhaften Verlust der Tochter und wie sie nach langer Trauer wieder ins Leben zurückfand. Tochter Anna hat Adoptivsohn Ivi zurückgelassen, mit dem die Schauspielerin zusammenlebt. Wie sie durch ihn jung bleibt und gleichzeitig gegen den Jugendwahn ist, definiert Pluhar "Bei Stöckl". Wie Männer ihr Leben beeinflusst haben, warum sie sich oft abhängig von ihnen gemacht hat, davon erzählt Erika Pluhar "Bei Stöckl". Dass sie so manches Mal auch zu viel von sich preisgab und welche Rolle die Liebe mit zunehmendem Alter in ihrem Leben spielt, berichtet die Schriftstellerin im sehr persönlichen Gespräch.

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