Strutz präsentiert Schlussplakat der FPÖ zur Landeshauptmannwahl

Auch erstmals Mitbewerber Ambrozy und Scheucher auf Wahlplakat mit Haider: "An Bessern kriag ma nimma"

Klagenfurt, 2004-02-16 (fpd) Die FPÖ Kärnten hat sich als erste politische Partei getraut auch ihre politischen Mitbewerber auf ein Wahlwerbeplakat zu nehmen. Landesparteiobmann Martin Strutz, der die Schlussoffensive zur Landeshauptmannwahl in Kärnten heute präsentierte dazu: "Der Vergleich macht sicher." Der Slogan neben Landeshauptmann Jörg Haider, "an Bessern kriag ma nimma", bringt es laut Strutz auf den Punkt. Es gehe um die alles entscheidende Frage, "steht Jörg Haider weiter an der Spitze Kärntens?"

Strutz sprach in der heutigen Pressekonferenz von einem Kopf an Kopf-Rennen zwischen SPÖ und FPÖ und machte darauf aufmerksam, dass die ÖVP in allen Umfragen dramatisch verliere. Schuld daran seien die Aussagen von ÖVP-Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher, die Jörg Haider massiv ausgrenze, noch bevor der Wähler gesprochen habe. Auf Grund des massiven Absturzes der ÖVP werde sich die Landeshauptmannfrage zwischen Jörg Haider und Peter Ambrozy entscheiden.

Strutz sagte heute, dass alle bürgerlichen Wähler, die einen sozialistischen Landeshauptmann Peter Ambrozy verhindern wollen, diesmal Haider ihre Stimme geben sollten. Denn jede Stimme für Scheucher ermöglicht Ambrozy als Landeshauptmann. Strutz bat die ÖVP-Sympathisanten zu überdenken, ob nicht ein Scheucher in der Landespolitik ausreiche, zumal Harald Scheucher als Bürgermeister der Landeshauptstadt doch genügend Einfluss genieße. Strutz erinnerte daran, dass Harald Scheucher nur durch die massive Unterstützung von Landeshauptmann Jörg Haider und der FPÖ in der Stichwahl zum Bürgermeister gewählt wurde, da es Wahlempfehlungen für ihn von Seiten der FPÖ gegeben hatte und Landeshauptmann Jörg Haider sogar ein Personenkomitee auf seine Bitte hin, für ihn initiierte. "Umso unverständlicher ist die Vorgangsweise seiner Frau jetzt", sagte Strutz.

An die SPÖ-Wähler, die keine Freude mit Peter Ambrozy haben, richtete Strutz die Bitte, objektiv zu prüfen, ob Jörg Haider an der Spitze des Landes nicht doch die bessere Persönlichkeit sei. Haider hat im Zweifelsfall immer das Land vor die Partei gestellt - bei Peter Ambrozy geht die Partei vor dem Land. Als Beispiele nannte Strutz das Vorgehen gegen den AK-Direktor Erwein Paska, der sich für Jörg Haider ausgesprochen hatte und das rechtliche Vorgehen gegen die Pensionistenhilfe des Landeshauptmannes.

Die Schlussbotschaft lautet für Strutz daher: "An Bessern kriag ma nimma", da keiner so viel für Kärnten sowohl finanziell als auch wirtschaftspolitisch bewegt hat wie Jörg Haider. Keiner der Bewerber hat so viel Einfluss in Wien wie Jörg Haider, keiner hat so viel umgesetzt wie Jörg Haider und keiner bekennt sich so zur Kärntner Heimat wie der amtierende Landeshauptmann, so Strutz heute anlässlich der Präsentation des Schlussplakates.

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