Sozial-Landesrat Josef Ackerl: Bundesregierung stellt auch "Stiftlinge" der Altenheimimplacementstiftung schlechter

Nun kommen auch die letzten 6 im Zuge des Budgetbegleitgesetzes beschlossenen O "sozialen Grausamkeiten" ans Licht der Öffentlichkeit. So sind seit Beginn dieses Jahres BezieherInnen einer sogenannten Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes (DLU) nicht mehr arbeitslosenversichert und ihre "Pensionsanspruchzeiten" wurden zu "Ersatzzeiten" abgewertet. In Oberösterreich sind davon auch 52 "Stiftlinge" der Altenheimstiftung ALIS betroffen. "In Zeiten, in denen der Betreuungs- und Pflegebedarf in unserer Gesellschaft ständig steigt, ein völlig falsches Signal. Schließlich handelt es sich bei diesen Ausbildungen um gesellschaftlich besonders nachgefragte Berufe", so der oberösterreichische Sozial-Landesrat Josef Ackerl.

Dass das im Sommer mit den Stimmen von Schwarz-Blau beschlossene Budgetbegleitgesetz als eine Liste "ununterbrochener sozialer Grausamkeiten" gilt, ist inzwischen bestens bekannt: Pensionsraub, Selbstbehalte im Gesundheitssystem, Kampffliegerankauf... Eine der negativen Auswirkungen des Budgetbegleitgesetzes kommt allerdings erst jetzt an das Licht der Öffentlichkeit. Seit 1. Jänner dieses Jahres sind BezieherInnen einer sogenannten Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes nicht mehr arbeitslosenversichert. Zusätzlich wurden ihre "Pensionsanspruchszeiten" von den besser bewerteten "Beitragszeiten" zu "Ersatzzeiten" abgewertet.

Von dieser Verschlechterung sind auch 52 (der derzeit rund 450) "Stiftlinge" der Altenheimimplacementstiftung ALIS betroffen. "Statt sich zu überlegen, wie die Ausbildung für die Altenpflege- und betreuung Q wie auch im gesamten Gesundheitsbereich - attraktiver gestaltet werden kann, kürzt diese TBundesregierung ohne jedes soziale Gewissena, wo sie nur kann," kritisiert Ackerl. Gefordert wäre stattdessen auch die anderen Stiftlinge 9 die das sogenannte Schulungsarbeitslosengeld beziehen L den ehemaligen Rechten der DLU-BezieherInnen gleich zu stellen. Gerade Frauen zählen ohnehin zu den größten VerliererInnen infolge des "Pensionsraubes". "Der Pflege-und Betreuungsbedarf in unserer Gesellschaft steigt stark an. Wer in diesen Zeiten die Ausbildungsmöglichkeiten verschlechtert, setzt ein völlig falsches Signal und handelt mehr als verantwortungslos," so Ackerl.

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