Kärnten-Wahl: Scheucher und Strutz wollen von Absprache ablenken

Unterrieder: "Jede Stimme für FPÖ und ÖVP ist eine verlorene Stimme, da die beiden mit ihrer Geheimabsprache den Wählerwillen schon im Voraus negiert haben"

Klagenfurt (SP-KTN) - Für die SPÖ-Kärnten ist das heutige ORF-Interview mit VP-Kandidatin Elisabeth Scheucher die "neuerliche Bestätigung für einen schwarz-blauen Pakt". Was Elisabeth Scheucher am Montag verbal zu umschiffen versuchte, wurde umso deutlicher:
"Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) hat Interesse, dass Haider in Kärnten bleibt, dafür wären ihm vermutlich sehr viele Mittel Recht und Elisabeth Scheucher ist hier nur Mittel zum Zweck", dazu SP-Klubobmann Adam Unterrieder.

Diese Absprache mache die Beteuerungen der ÖVP, sie werde Haider nicht zum Landeshauptmann küren, "für null und nichtig und die von Scheucher als ‚bürgerliche Zusammenarbeit' bezeichnete schwarz-blaue Mauschelei unübersehbar, so Unterrieder. "Jede Stimme für FPÖ und ÖVP ist eine verlorene Stimme, da die beiden mit ihrer Geheimabsprache den Wählerwillen schon im Voraus negiert haben", sagte Unterrieder und ergänzte: "Ich halte es für "demokratiepolitisch bedenklich", dass es lange vor der Wahl zu Vereinbarungen zwischen Kanzler Schüssel und LH Haider gekommen ist und unabhängig davon, wie die Kärntner WählerInnen entscheiden, gepackelt wird".

Unterrieder vermutet, dass diese Vorgangsweise damit zu tun habe, dass Haider die Kärntner enttäuscht habe und deshalb nicht auf einen "Pakt mit den Wählern" sondern auf eine "Pakt mit Schüssel" setzt. (Schluss)

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