JVP14 will Gedenktag für die "Kinder vom Spiegelgrund"

8. Mai darf an Penzing nicht spurlos vorübergehen

Wien (16. Februar 2004) - "Das Gedenken an die Kinder vom Spiegelgrund darf nicht mit der Aufstellung des Mahnmals beendet sein", so Manuela König, Bezirksobfrau der Jungen ÖVP Penzing. "Wir wollen jetzt jährlich am 8. Mai eine Gedenkveranstaltung an die Kinder vom Spiegelgrund abhalten."

Die Junge ÖVP Penzing möchte diese Gedenkveranstaltung mit einem Gedenkgottesdienst in der Steinhofkirche beginnen und anschließend eine Gedenkkundgebung mit Kranzniederlegung vor dem Mahnmal für die Kinder vom Spiegelgrund abhalten. Dazu sollen auch alle Schulen des 14. Bezirks eingeladen werden. JVP-Bezirksrat Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien, wird am Mittwoch einen entsprechenden Antrag im Bezirksparlament einbringen. Die Gräueltaten, die am Spiegelgrund passiert sind, dürfen niemals für parteipolitisches Geplänkel mißbraucht werden. Diesbezüglich möchte man auch der Bezirksvorsteherin für den 14. Bezirk, Andrea Kalchbrenner danken, die immer diese Linie verfolgt hat. Die Inititative vieler Jugendlicher im Bezirk, die ein Mahnmal für die Kinder vom Spiegelgrund forderten, wurde auch umgesetzt.

"'Niemals vergessen' muss auch im 14. Bezirk gelten. Das grausame Kapitel des Nationalsozialismus und der Euthanasie unschuldiger Kinder durch die Schergen des 3. Reichs darf nicht einfach abgehakt werden, sondern muss uns immer in mahnender Erinnerung bleiben", so Kroiher abschließend. (schluss)

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