ÖVP-Hahn befürchtet einen "Finanzkollaps" der Gemeindespitäler

Wien (OTS) - Der Gesundheitssprecher der Wiener Volkspartei, Stadtrat Dr. Johannes Hahn, sprach am Montag in einem Pressegespräch von einem drohenden "Finanzkollaps" der Wiener Gemeindespitäler. Die Eigenmittel des Wiener Krankenanstaltenverbundes seien mit Jahresende 2003 aufgebraucht, die Schulden seien erhöht worden, es gebe keine Rücklagen mehr. Mit Jahresende 2005 laufe das Finanzierungsübereinkommen zwischen der Stadt und dem KAV ab, aufgrund der vereinbarten Kündigungsfristen müsse bis Ende Juni 2004 eine neue Finanzierungsmethode vereinbart werden. Schon derzeit werde eine "Loch auf - Loch zu"-Budgetierung vorgenommen, die vom Bürgermeister versprochene zusätzliche Pflegemilliarde sei bisher auch noch nicht budgetiert.

Es gebe im Gesundheitsbereich durchaus Sparpotentiale, sagte Hahn, ohne die medizinischen Bedürfnisse und Möglichkeiten zu beeinträchtigen. Er sprach sich dafür aus, im KAV massiv tagesklinische Strukturen aufzubauen. Viele Therapien seien tagesklinisch möglich, wobei die Kosten um ein Wesentliches geringer seien. Fachleute sprächen davon, dass 15 bis 20 Prozent aller Belagstage in den Spitälern unnötig seien.

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