Junge Wirtschaft zu Pensionen: Gerechte Lösung jetzt

Lehner: Hamonisierung runter vom Abstellgleis - "Junge haben Rechnung bezahlt, wo bleibt die Leistung dafür?"

Wien (PWK106) - Eine massive Tempo-Steigerung in Sachen Harmonisierung der Pensionssysteme zu einem gerechten System für die Jungen fordert die Junge Wirtschaft Österreich (JWÖ). "Die so dringende Reform muss runter vom Abstellgleis. Wir wollen jetzt eine gerechte Lösung, und nicht irgendwann", sagt JWÖ-Vorsitzender Peter Lehner und warnt davor, "dass die Reform zerredet wird und die unter 35-Jährigen, um die es eigentlich geht, wieder durch die Finger schauen". Die Regierung habe es beim Kürzen für die künftigen Pensionen sehr eilig gehabt, beim versprochenen einheitlichen Pensionsrecht habe man plötzlich alle Zeit der Welt. Es sei nicht einmal mehr sicher, ob es dieses Jahr zu irgendeiner Entscheidung kommen werde.

"Die gestrigen Aussagen von Staatssekretärin Haubner zum Thema Harmonisierung waren so weich, dass man sie blind erkennt. Misstrauen ist angesagt", meint Lehner und zieht einen Vergleich zur Wirtschaft:
"Die Bundesregierung hat ein System für alle, schon für das letzte Jahr versprochen, passiert ist seitdem nichts. Kein Unternehmer könnte sich mehr als ein Jahr Lieferverzug leisten, dann wäre er den Auftrag los". Die Jungen hätten mit der letzten Pensionsreform die Rechnung bereits bezahlt, die Leistung dafür sei nach wie vor offen:
"Wir haben unseren Beitrag geleistet, dafür haben wir Pensionssicherheit und Pensionsgerechtigkeit verdient. Und zwar jetzt gleich", fordert Lehner abschließend. (us)

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