Fahndung per SMS: Strache für Einführung auch in Wien

"Wir dürfen nicht länger zuschauen und beobachten, während die Kriminalitätszuwächse zweistellig sind"

Wien, 2004-02-16 (fpd) - Die SMS-Fahndung, wie sie deutsche Polizeibehörden ab sofort gegen Straftäter einsetzen können, wäre auch für das kriminalitätsgeplagte Wien eine hervorragende Hilfe für die Polizei, so heute der Wiener FPÖ-Sicherheitssprecher Heinz-Christian Strache. ****

"Wir dürfen hier nicht den gemütlichen Weg gehen", so Strache. Hierzulande stehe diese neue Fahndungsmethode immerhin seit eineinhalb Jahren zur Diskussion. Einziges Ergebnis: Man wolle die Entwicklung in der Bundesrepublik verfolgen. "Der explosionsartige Anstieg der heimischen Kriminalität rechtfertigt nicht länger das Zuwarten und Beobachten. Hier sind Handlungen gefragt. Die SMS-Fahndung ist mit Sicherheit ein tauglicher Weg, die Fahndung nach Kriminellen zu vereinfachen", so Strache.

"Während in Wien illegale Demonstrationen oder auch Straftaten längst mit SMS koordiniert werden und die Exekutive mit durchaus antiquierter Technik das Auslangen finden muß, kann es nur als sicherheitspolitische Fahrlässigkeit gewertet werden, wenn wir weiterhin Platz in der Beobachtungs-Loge nehmen. Nicht noch länger prüfen, zuwarten, schauen, beobachten, während wir zweistellige Kriminalitätszuwächse haben, sondern endlich handeln", so Strache, der dazu aufforderte, dass wir uns quasi im Huckepack-Verfahren an die nun in der Bundesrepublik implementierte SMS-Fahndung anschließen. (Schluß) HV nnnn

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