Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Enquete des Landtages beschäftigt sich mit heutigem Familienbild – Live im Internet

Bregenz (VLK) – Das in unserer heutigen Gesellschaft
geänderte Familienbild ist Gegenstand der Enquete "Familie
und Beruf", die vom Vorarlberger Landtag kommenden
Mittwoch, 18. Februar 2004, um 14.00 Uhr im Montfortsaal
des Landhauses in Bregenz abgehalten wird. Unter
www.vorarlberg.at wird die Enquete live im Internet
übertragen. ****

Familien sind in unserer Gesellschaft fast schon zu
einer Minderheit geworden. 1960 waren noch knapp 50 Prozent
aller Haushalte Familien mit Kindern, heute beträgt dieser
Anteil noch knapp ein Drittel. Das Familienbild in unserer Gesellschaft hat sich grundlegend gewandelt.
Gesellschaftliche Prozesse wie die steigende Zahl von Alleinerzieherinnen und Alleinerziehern und die neuen Herausforderungen, die von der Wirtschaft an
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestellt werden, haben
vieles verändert. Frauen wollen und sollen in der heutigen Gesellschaft nicht mehr zu Gunsten der Familie auf Beruf
und Karriere verzichten müssen. Die Frage der Vereinbarkeit
von Familie und Beruf ist deshalb aktueller denn je.

Die Landtagsenquete will im Besonderen aktuellen
Fragestellungen zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie
und Beruf nachgehen. Landtagspräsident Manfred Dörler: "Wir
sind gefordert, Lösungsansätze zu bieten. Den Frauen ist
nicht nur der gleichberechtigte Zugang zum Erwerbsleben zu
sichern und zu erleichtern, es bedarf dazu auch Maßnahmen
zu einer Harmonisierung von Familie und Beruf."

Probleme und Herausforderungen für Mütter, Väter,
Wirtschaft und Politik wird Martina Beham-Rabanser in ihrem
Referat aufzeigen. Beham-Rabanser ist
Universitätsassistentin am Institut für Soziologie an der
Uni Linz und Lehrbeauftragte an der Fachhochschule für
Soziales in Linz. Sie leitete verschiedene
Forschungsprojekte zu Familie und Arbeitswelt, Familie und
Freizeit, Alleinerzieherinnen, Trennung und Scheidung.

Arbeits- und Familienzeiten der Eltern und die Sicht der
Kinder ist Gegenstand des Referates von Andreas Lange.
Lange ist wissenschaftlicher Referent am Deutschen
Jugendinstitut, Abteilung Familie und Familienpolitik in
München, übt Lehrtätigkeiten an der Uni Konstanz und der Pädagogischen Hochschule Weingarten aus und ist
Gastprofessor an der Uni Innsbruck. Er arbeitete am Forschungsschwerpunkt "Gesellschaft und Familie" der Uni
Konstanz mit, arbeitet derzeit am Projekt
"Zukunftsfähigkeit von Familien" und veröffentlichte
zahlreiche Publikationen zu den Themen Kindheit, Jugend und
Familie.
(hap/ug/hapf,nvl)

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