FSG: Nächste "Watsch´n" für die Bundesregierung in Tirol

Bundessekretärin Roswitha Bachner: FSG klarer Sieger bei AK- Wahlen in Tirol - ÖVP und FPÖ müssen Mandate abgeben

FSG: Nächste "Watsch´n" für die Bundesregierung in Tirol
Utl.: Bundessekretärin Roswitha Bachner: FSG klarer Sieger bei AK-Wahlen in Tirol - ÖVP und FPÖ müssen Mandate abgeben=

FSG (Wien/Innsbruck). "Das vorläufige Wahlergebnis bei den AK-Wahlen in Tirol ist die nächste 'Watsch´n' für die gegen die ArbeitnehmerInnen gerichtete Politik der FPÖVP-Koalitionsregierung", erklärt die Bundessekretärin der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Roswitha Bachner, zu den bisher vorliegenden Ergebnissen der Tiroler AK-Wahlen. Sowohl die FCG, vor allem aber den Freiheitlichen ArbeitnehmerInnen wurde mit dem Votum der Tiroler ArbeitnehmerInnen ein weiterer Denkzettel für die unsoziale Politik der FPÖVP-Koalitionsregierung erteilt", stellt Bachner fest.++++

Mit dem vorläufigen Ergebnis von 24,4 Prozent und damit einem Stimmenzuwachs von sechs Prozent gegenüber den Wahlen im Jahr 2000 haben die WählerInnen bei den AK-Wahlen in Tirol dem FSG-Spitzenkandidaten Franz Reiter und seinem Team großes Vertrauen ausgesprochen. Das Ergebnis sei ein klarer Beweis dafür, dass die ArbeitnehmerInnen sehr genau wissen, wer für und wer gegen die Interessen der ArbeitnehmerInnen in diesem Lande regiert, bekräftigt die FSG-Bundessekretärin. Dass der ÖVP-nahe Spitzenkandidat, Fritz Dinkhauser, mit einem "blauen Auge" davongekommen sei, führt Bachner darauf zurück, dass der Tiroler AK-Präsident seit langem als scharfer Kritiker der Politik Schüssels bekannt sei. Doch selbst im traditionell ÖVP-dominierten Tirol musste die FCG drei Prozent an Stimmenverluste hinnehmen.

Hochzufrieden ist Bachner, dass die FSG ihren Mandatsstand von bisher 13 auf 17 ArbeiterkammerrätInnen ausbauen konnte, während die FCG zwei Mandate verlor. Einen besonderen Denkzettel erhielten die Freiheitlichen ArbeitnehmerInnen, die ein Stimmenminus von fünf Prozent hinnehmen mussten, vier Mandate verloren und nun nur noch über zwei Mandate in der Tiroler AK-Vollversammlung verfügen.

Wer glaubt auf scheinheilige Art und Weise durch das Argument,
wir sind für den "Kleinen Mann und die kleine Frau" da, punkten zu können, obwohl die Belastungen für die ArbeitnehmerInnen bereits unerträglich geworden sind, der darf sich nicht wundern, dass er dafür die Rechnung präsentiert bekommt. Genau das sei nach Salzburg nun auch bei den AK-Wahlen in Tirol eingetreten, erklärt die FSG-Bundessekretärin. Die ArbeitnehmerInnen lassen sich nicht mit Worthülsen abspeisen und haben bei der AK-Wahl in Tirol vor allem den Freiheitlichen, aber auch der ÖVP für ihre unsoziale Politik eine Absage erteilt. Bachner abschließend: "Nur davon reden, für den so genannten 'kleine(n) Mann/Frau' dazu sein, aber nichts zu tun, ist zu wenig. Der Wahlerfolg für die FSG ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer guten Arbeit der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen für die ArbeitnehmerInnen in diesem Land." (ew)

FSG, 14. Februar 2004

Rückfragen & Kontakt:

FSG-Presse
Ernst Weber
0664/52 62 981
Tel. (++43-1) 534 44/361

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001