ARBÖ: Urlauberreiseverkehr erreicht Höhepunkt mit insgesamt rund 180 Kilometer Stau

Staus in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, der Steiermark und Bayern

Wien (ARBÖ) - Der Reiseverkehr erreichte Samstag Mittag seinen Höhepunkt, berichtet der ARBÖ. Neben dem Urlauberschichtwechsel sorgten die Tagesschifahrer und die Zuschauer der Herren-Ski-Abfahrt in Sankt Anton für Staus auf den Transitrouten in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, der Steiermark und im benachbarten Bayern.

In Vorarlberg brauchten Autofahrer vor allem auf der A14, Rheintalautobahn, viel Geduld. Vor dem Pfändertunnel in Bregenz kam es zu kilometerlangen Staus in beide Richtungen. In Richtung Arlberg reichte der Stau bis Lindau zurück. Schifahrer, die in die Schigebiete ins Montafon unterwegs waren, steckten vor der Ausfahrt Bludenz/Montafon in einem rund 8 Kilometer langen Stau fest. Auch auf der B188, Silvretta Bundesstraße, gab es zwischen der Autobahnausfahrt und Sankt Gallenkirchen zum Teil nur mehr ein Weiterkommen im Schritttempo. Neben den Urlaubern sorgte die Anreise zum Ski-Rennen nach Sankt Anton auf der S16, Arlbergschnellstraße, für erhebliche Verkehrsprobleme. Vor dem Dalaasertunnel wurde der Verkehr gegen 11:30 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt.

Auf Tiroler Seite kam es auf der A12, Inntalautobahn und der S16, Arlbergschnellstraße zwischen Landeck und Pians auf einer Strecke von rund 10 Kilometer zu Blockabfertigung und Staus vor den Tunnelportalen des Landecker-, Pianner-, des Perjenn- und des Quadratschertunnels. Auch auf der B179, Fernpaß Bundesstrasse, brauchten die Autofahrer vor allem in Richtung Deutschland in kilometerlangen Blechkolonnen viel Geduld. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen wurde der Verkehr ab 10 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Rund 25 Kilometer zähen Verkehr mit Verkehrstillstand in beiden Richtungen gab es nach Informationen des ARBÖ auf der B169, zwischen der Autobahnauffahrt Wiesing und Zell/Ziller. Der Schwerpunkt der Staus in Tirol war am Vormittag allerdings die Anreise zu den Skigebieten im Tiroler Oberland. Auf der A12, Inntalautobahn, kam es vor der Ausfahrt Kufstein zu kilometerlangen Stau, der bis auf die A93, Verbindung Kufstein-Rosenheim, zurückreichte. In weiterer Folge gab es auch auf der B173, Eiberg Bundesstraße, zwischen Kufstein und Söll längere Verzögerungen. "Insgesamt kam es auf einer Strecke von rund 50 Kilometern zwischen Rosenheim und Söll sehr zähes Verkehrsaufkommen", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

In Salzburg standen die A10, Tauerntautobahn und die B311, Pinzgauer Bundesstraße, im Mittelpunkt der Staureports. Durch die Heimreise der deutschen Gäste kam es auf der A10, Tauernautobahn, zwischen Hallein und der ehemaligen Grenzstelle Walserberg zu stockenden Verkehrsaufkommen. Auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, kam es in Richtung Tauernautobahn, zwischen Lend und Bischofshofen zu einer rund 28 Kilometer langen durchgehenden Blechkolonne. Mit rund 20 Kilometer Stau mussten Autofahrer, die über das kleine deutsche Eck reisen wollten, gegen Mittag rechnen. Sowohl zwischen Maishofen und Saalfelden auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, als auch zw. Lofer und Unken auf der B178, Loferer Bundesstraße, gab es nur mehr ein Weiterkommen im Schritttempo. Ein ähnliches Bild bot sich den Autofahrer in diesem Bereich auch in Richtung Sankt Johann in Tirol.

In der Steiermark wurde die B320, Ennstal Bundesstraße, ihrem Ruf als Staustrecke an Reisesamstagen gerecht. Zwischen Trautenfels und Liezen kam es auf einer Strecke von 15 Kilometer gegen Mittag in beiden Richtungen. immer wieder zu Staus und längeren Verzögerungen in beiden Richtungen. "In Ostösterreich blieben entgegen aller Befürchtungen die Staus auf der B306, Semmering Bundesstraße, im Bereich zw. Maria Schutz und der Passhöhe heute Vormittag aus", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Die längsten Staus wurden wie sooft aus dem benachbarten Bayern gemeldet. Auf der A93, Verbindung Kufstein-Rosenheim, kam es im gesamten Verlauf von rund 30 Kilometern in beiden Richtungen zu Verkehrsstillstand. Ebenfalls rund 30 Kilometer Stau in beiden Richtungen gab es nach Informationen des ARBÖ auf der A8., Verbindung München-Salzburg, zwischen der Ausfahrt Irschenberg und der Raststation Holzkirchen.

"Alles in allem hat der Reisesamstag seinem Namen alle Ehre gemacht. Lediglich die Staus rund um den Semmering sind weitgehend ausgeblieben. Dafür gab es im Gegensatz zu den vorherigen Wochenenden ein erhebliche Zunahme der Staulängen auf der A10, Tauernautobahn.", fasst Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst zusammen.

(Forts. mögl.)

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