Handy-Strahlenregelung zum vorbeugenden Gesundheitsschutz

LR Schwärzler verlangt einheitliche Grenzwerte vom Bund

Bregenz (VLK) – In einem Brief an Vizekanzler Hubert
Gorbach und Bundesminister Josef Pröll spricht sich
Landesrat Erich Schwärzler erneut für die Einführung
bundesweit einheitlicher Grenzwerte für Mobilfunk-
Sendestationen aus, welche sich am vorbeugenden
Gesundheitsschutz orientieren. "Immer mehr betroffene
Bürger erwarten sich eine solche Regelung vom Bund", so
Landesrat Schwärzler. ****

Angesichts des immer dichter werdenden Handymasten-
Netzes hat das Land Vorarlberg mit dem neuen Baugesetz den
Gemeinden die Möglichkeit gegeben, Maßnahmen zum Schutz des
Orts- und Landschaftsbildes zu setzen. Hinsichtlich der gesundheitlichen Aspekte des Mobilfunks ist aber der Bund zuständig, und dieser hat seine Kompetenz bisher nicht
ausreichend wahrgenommen. Demgegenüber haben eine Reihe
anderer Staaten, etwa die Schweiz und Italien,
Vorsorgegrenzwerte erlassen, die deutlich unter der Norm
der EU- Ratsempfehlung liegen.

Deshalb bekräftigt Landesrat Schwärzler die in einer gemeinsamen Entschließung des Vorarlberger Landtages
festgelegte Forderung an den Bund, einheitliche Grenzwerte
für die Immission von GSM- und UMTS-Sendeanlagen mit dem
Ziel eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes zu erlassen und
eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht von Mobiltelefonen hinsichtlich der elektromagnetischen Strahlungsintensität
zu verankern. Darüber hinaus fordert Schwärzler einen Bundesbericht über die Umsetzung des sogenannten Site-
Sharings, also der gemeinsamen Nutzung von Sendeanlagen.
(gw,nvl)

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