Schulwegsicherung: SPÖ-Reiter weist Aussagen von Jerusalem zurück

"Schulwegpläne" sind österreichweit einzigartige Aktion

Wien (SPW-K) - "Nachdem die grüne Gemeinderätin Jerusalem bislang als Sozialsprecherin ihrer Partei nicht immer sattelfest gewesen ist, beweist sie nunmehr, dass sie in Verkehrsfragen nahezu ahnungslos ist", wies SPÖ-Gemeinderat Günter Reiter die heutige Kritik der grünen Mandatarin an der Stadt zum Thema Schulwegsicherung vehement zurück. Gerade in Fragen der Schulwegsicherheit seien in den vergangenen Jahren unter Stadtrat Schicker zahlreiche Maßnahmen gesetzt worden. So habe beispielsweise die MA 46 gemeinsam mit den Bezirken, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit sowie Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen gerade für die von Jerusalem angesprochenen Schulen spezielle "Schulwegpläne" ausgearbeitet, unterstrich Reiter. Nicht zuletzt bedürfe es nicht der Aufforderung der Grünen, in Sachen Schulwegsicherheit tätig zu werden: "Alles was Jerusalem fordert, passiert ohnedies bereits. Die Zurufe Jerusalems sind somit durchaus entbehrlich", so Reiter..****

Für die drei Volksschulen in Wien 19., Windhabergasse 2D, 10., Alxingergasse 82 und 17., Halirischgasse sei mit der Aktion Schulwegpläne bereits 2002 ein österreichweit einzigartiger Pilotversuch gestartet worden, der mittlerweile in weiteren Wiener Schulen fortgesetzt wird, so Reiter. Die Schulen hätten sich freiwillig zu diesem Pilotversuch gemeldet, um herauszufinden, welche Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Schulwegen möglich und sinnvoll sind bzw. wie die Umsetzung erfolgen soll. Somit könne keinesfalls von den "schlimmsten Schulwegen" gesprochen werden. "Es ist unverständlich und beschämend, dass das Engagement der drei Schulen solcherart belohnt, oder besser gesagt, bestraft wird. Besonders hart treffen die Aussagen der Grünen die DirektorInnen, engagierte Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen, die bei den Pilotprojekten intensiv mitgearbeitet haben", kritisierte Reiter. "Eigentlich wäre von den Grünen eine konstruktivere Vorgangsweise zu erwarten gewesen, aber die Polemik hat leider wieder einmal den Sieg davongetragen", so Reiter abschließend. (Schluss)

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