TURKOVIC-WENDL: SOZIALAUSSCHUSS BESCHLIESST RASCHES UND KONKRETES HANDELN FÜR PENSIONSBEZIEHER

ÖVP-Seniorensprecherin zum heutigen Sozialausschuss

Wien, 13. Februar 2004 (ÖVP-PK) Die Seniorinnen und Senioren in Österreich sind auf dem Weg zu einem neuen Selbstverständnis und einer neuen Selbstverantwortung. Die Zeit ist vorbei, in der die Lebenserwartung von Pensionistinnen und Pensionisten relativ gering war. Heute liegt vor den Menschen, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden und in die sogenannte "Ruhephase" eintreten, eine Zeit von durchschnittlich 20 bis 30 Jahren. Diese Jahre müssen verwaltet, gestaltet und natürlich mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Das ist nicht zuletzt eine der großen Aufgaben der Politik, der wir uns stellen müssen und der sich diese Bundesregierung gestellt hat. Das erklärte ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Ingrid Turkovic-Wendl heute, Freitag. ****

An oberster Stelle der Prioritätenliste von Seniorinnen und Senioren steht verständlicherweise die Gesundheit, fuhr Turkovic-Wendl fort. "Denn die sogenannte Dritte Generation möchte nicht bloß Almosennehmer sein, diese Menschen wollen aktiv sein und bleiben und ihre Pläne, Visionen und Lebensgestaltung selbst in die Hand nehmen. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass dieses Lebensgefühl der älteren und alten Menschen Zukunft hat. Geben wir den Seniorinnen und Senioren nicht nur das Gefühl, dass sie versorgt werden, dass sie also von uns abhängig sind, sondern dass sie selbst etwas dazu tun können."

"Um den älteren Menschen das für sie wichtigste Gut der Gesundheit zu sichern, was hohe Kosten verursacht, bekennen wir uns dazu, dass die Krankenversicherungsbeiträge moderat angehoben werden. Nur damit ist für alle Menschen der freie und faire Zugang zum bestmöglichen Gesundheitssystem garantiert, das dadurch so sozial und gut bleiben kann, wie es ist", sagte Turkovic-Wendl.

"Ich stehe daher zu der Notwendigkeit, die Finanzierbarkeit des österreichischen Gesundheitssystems zu garantieren. Dazu gehört, dass die bisher zu niedrigen Pensionsversicherungsbeiträge für die Krankenversicherung schrittweise - nämlich zwei Mal um 0,5 Prozent pro Jahr - ansteigen. Für die kleineren Pensionisten aber, für die die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge heuer eine zusätzliche Belastung bedeutet, hat die Bundesergierung nun eine Abfederung beschlossen. Dies wird heute, Freitag, im Sozialausschuss behandelt. Das ist rasches und konkretes Handeln für jene, die unsere Hilfe brauchen: zusätzliche 0,6 Prozent als Einmalzahlung und Ausgleich für jene Pensionsbezieher, die nur bis zu 780 Euro monatlich Pension beziehen. Ich stehe zu dieser Hilfe und zum Vorgehen der Bundesregierung", schloss die ÖVP-Seniorensprecherin.
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