Städtebund: Sensible Frage Asyldebatte nichts für Privatzirkel

Städte müssen sich an Nase herumgeführt fühlen

Wien (OTS) - "Eine so sensible Frage wie die Unterbringung von Asylwerbern ist keine Geschichte für einen Privatzirkel, wie er derzeit offensichtlich im Innenministerium zusammentritt. Hier geht es um Menschen", erklärte Freitag Dkfm. Dr. Erich Pramböck, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes, anlässlich der Einsetzung einer Arbeitsgruppe von Innenministerium, Caritas und Gemeindebund zur Aufnahme von Asylwerbern in den Kommunen. "Wenn Kleingemeinden ohnedies nicht betroffen würden, dann frage ich mich, warum die Städte nicht in die Arbeitsgruppe einbezogen werden. Ich wundere mich über die mangelnde Professionalität, mit der eine so wichtige Frage lapidar behandelt wird", kritisierte Pramböck. ****

Weder Städtebund, noch Bundesländer sind derzeit seitens des Innenministeriums in den Diskussionsprozess eingebunden. "Diese Frage müsste im Asylbeirat beraten werden. Der ist aber seit November nicht mehr zusammengetreten", stellte Pramböck klar. "Wie sonst sollte die Kommunikation zwischen der Bundesbehörde, den Ländern und den Kommunen funktionieren, wenn nicht wirkliche alle Beteiligten an einem Tisch sitzen? Wir brauchen eine Kooperationsstruktur und keinen Privatzirkel", schloss Pramböck. (Schluss) me

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