Junges FPÖ-Team für ein lebenswertes Rudolfsheim-Fünfhaus

BR Mag. Dietbert Kowarik neuer Bezirksobmann

Wien, 2004-02-13 (fpd) – Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute die Wiener FP-Stadträtin Karin Landauer ihren Nachfolger als Obmann der Freiheitlichen im 15. Bezirk, BR Mag. Dietbert Kowarik.

Nach 17 Jahren übergab Landauer den Bezirk an ein junges Team. „Dietbert Kowarik befindet sich auf den Weg zum Abschluss seiner beruflichen Ausbildung zum ausgebildeten Notariatskandidaten. Er wird allein durch seine Jugend Dynamik und Aufschwung bringen. Die Themen Ausländer, Asylantenheime, Prostitution, Drogendealer, heruntergewirtschaftete Geschäftsstraßen, Überbauung des Westbahnhofgeländes, werden die Politik des neuen, jungen Teams in den nächsten Jahren maßgeblich bestimmen. Mag. Dietbert Kowarik wird die absolute sozialistische Mehrheit im Bezirkes zur Verbesserung der Situation der Menschen in Rudolfsheim-Fünfhaus vor sich hertreiben“, zeigte sich Landauer überzeugt.

Kowarik präsentierte die zukünftigen Schwerpunkte der Arbeit der Freiheitlichen. Maßgeblich verantwortlich für die schlechte Situation sei die Bezirksteilung in einen Teil oberhalb des Westbahnhofgeländes und den anderen unterhalb des Geländes. „Seit über zehn Jahren kämpft die FPÖ für eine Gesamtbebauung des Bahngeländes. Nach den aktuellen Plänen der SPÖ-Stadtregierung werden jedoch lediglich die „Filet-Stücke“ des Geländes bebaut. Wir werden jedenfalls weiterhin für eine Gesamtnutzung des Westbahnhofs kämpfen“, versprach Kowarik.

Weitere Anliegen seien die dringend notwendige Sanierung der Einkaufsstraßen unter Einbeziehung der Geschäftsleute, die Erhaltung der Grünanlagen sowie die Themen Sicherheit und Ausländer. Seit Jahren sei der Drogenhandel u.a. im Bereich des Westbahnhofes, der Äußeren Mariahilferstraße sowie entlang der Linie U6 am ausufern. Seitens der SPÖ-Verantwortlichen habe man jedoch nichts dagegen unternommen. „Erst jetzt hat offensichtlich der neue SPÖ-Bezirksvorsteher im 15. Bezirk den Ernst der Lage erkannt und spricht von einem „Sicherheitsdebakel“. Wir fordern mehr Polizei für mehr Sicherheit in unserem Bezirk, insbesondere im Bereich von Schulen“, betonte Kowarik. Der FP-Bezirksobmann verwies auch auf die Tatsache, dass Rudolfsheim-Fünfhaus den höchsten Ausländeranteil aller Wiener Bezirke aufweise. Weitere Asylentenheime im Bezirk sowie das Wahlrecht für Ausländer seien abzulehnen. Vorrangig sei die Integration der hier legal lebenden Ausländer.

FP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Karl Schwing verwies im Rahmen der Pressekonferenz auf einige Erfolge der Freiheitlichen im Bereich Sicherheit. Beispielsweise sei das, aufgrund des Drucks der FPÖ beschlossene, neue Prostitutionsgesetz von maßgeblicher Bedeutung für den Bezirk. Jetzt sei gewährleistet, dass sich unbeteiligte Frauen gegen Belästigungen wehren könnten. Auch das Asylantenheim in der Meiselstraße sei nach massivem Protest der Bevölkerung sowie der Freiheitlichen innerhalb kürzester Zeit wieder geschlossen worden. Dass sich der Bereich Sicherheit nicht auf Kriminalität beschränke, erklärte der FP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter anhand einer massiven Gefährdung beim Westbahnhofgelände. Dort sei ein ungehinderter Zugang zu den Stromleitungen möglich. „Wir Freiheitlichen haben nach schwierigen Verhandlungen mit den ÖBB erreicht, dass zumindest eine Warntafel angebracht wurde. Weitere Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung müssen jedoch umgehen folgen“, erklärte Schwing abschließend. (Schluss) lb

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