Asyl: Posch wirft Strasser Versäumnisse vor

Appelle verhallen ungehört - Zeit für konkrete Unterstützungsangebote wie Betreuung durch Sozialarbeiter

Wien (SK) "Der akute Mangel an Betreuungsplätzen für
Asylwerber muss umgehend behoben werden, es kann nicht sein, dass sich die Berichte über Menschenrechtsverletzungen, Misshandlungen und sexuelle Übergriffe im Asylwerberheim Traiskirchen häufen und dem Innenminister nichts anderes einfällt, als an die Länder und Gemeinden zu appellieren", sagte SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch. Posch ist überzeugt, dass mit entsprechender Aufklärung, begleitender Betreuung durch Sozialarbeiter und Hilfestellung bei eventuellen Konflikten durch geschultes Personal seitens des Innenministerium die Gemeinden durchaus bereit wären, Flüchtlinge aufzunehmen. ****

"Die Appelle allein verhallen offensichtlich ungehört", so Posch am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Es ist Zeit, dass Strasser konkrete Angebote macht". Der Innenminister müsse sich auch den Vorwurf gefallen lassen, zu lange zugewartet zu haben: "Strasser hätte Plätze suchen müssen, bevor die Situation eskaliert ist." Der Innenminister könne nämlich nicht behaupten, vom nunmehrigen Mangel an Betreuungsplätzen überrascht worden zu sein. (Schluss) se

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