Alkoholmissbrauch: Tauschitz setzt auf stärkere Bewusstseinsbildung

Jugend muss gegenüber "Volksdroge Nummer eins" besser sensibilisiert werden

Klagenfurt (ÖVP) - Zum Problem des steigenden Alkoholmissbrauchs unter Jugendlichen, nahm heute der Chef der Jungen Kärntner Volkspartei, Jugendkandidat Stephan Tauschitz Stellung. Das Grundübel bestehe darin, dass Alkohol im Gegensatz zu antialkoholischen Getränken unter Jugendlichen leider immer noch ein höherer Coolness-Faktor anhänge. Eine generelle Kriminalisierung von Jugendlichen sei abzulehnen. "Es geht vielmehr darum, Jugendliche zu selbstverantwortlichen, kritischen und mündigen Bürgern zu erziehen", so Tauschitz.

Dem Problem des Alkoholmissbrauchs unter Jugendlichen wäre nur durch wirksame Kontrollmechanismen und stärkerer Bewusstseinsbildung beizukommen. Um dem Problem Alkoholmissbrauch wirksamer begegnen zu können, sei aber auch über eine generelle Ausweispflicht für Jugendliche - etwa in Form eines fälschungssicheren Schülerausweises - nachzudenken. Dieser Ausweis sei weit verbreitet und werde von den Schülern gut angenommen. Gelänge es, den Schülerausweis etwa mittels Schutzfolie fälschungssicher zu gestalten und damit aufzuwerten, könne effizienter kontrolliert werden, so Tauschitz, der daraus auch einen "unbedingt notwendigen Schutz für die Wirte" ableitet.

Für die Sommermonate plane die Junge Kärntner Volkspartei eine großangelegte Kampagne, mit der man Jugendlichen den Konsum antialkoholischer Getränken schmackhaft machen und deren Image aufpolieren will. "Auf diesem Weg wollen wir Bewusstseinsbildung betreiben und Jungen Menschen für die alles andere als harmlose "Volksdroge Nummer eins’ ausreichend sensibilisieren", so Tauschitz.

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
Kommunikationsleitung
<mailto:kommunikation@oevpkaernten.or.at>
Tel +43 (0)463 5862 14
Fax +43 (0)463 5862 17

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0004