Lopatka: SPÖ-Spitze in Brüssel ist handlungsunfähig

Gusenbauer hat eigene Mannschaft nicht im Griff

Wien, 12. Februar 2004 (ÖVP-PK) "Es ist an der Zeit, dass SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer im Interesse der Handlungsfähigkeit der EU-Parlamentsdelegation der SPÖ für Ordnung sorgt", sagte ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka, heute, Donnerstag. ****
"Martin ist von der SPÖ für das Europaparlament nominiert worden", so Lopatka weiter. Daher könne Gusenbauer nicht so tun, als gehe ihn die Debatte um den Abgeordneten nichts an. "In Wahrheit zeigen die Vorgänge in der SPÖ-Delegation nur einmal mehr die Führungsschwäche des SPÖ-Vorsitzenden auf. Gusenbauer hat seine Mannschaft einfach nicht im Griff", so Lopatka.
"Entweder Gusenbauer nimmt Martin in Schutz oder er stellt sich hinter die Entscheidung des Fraktionsvorsitzenden der SPE. Von ‚Brüsseler Intrigen' zu sprechen ist aber fast schon lächerlich. Das sind keine Brüsseler Intrigen, das sind Vorkommnisse rund um den SPÖ-Spitzenkandidaten der Europa-Wahlen 1999."
Auch SPÖ-Delegationsleiter Hannes Swoboda müsse Stellung beziehen:
"Auch wenn er menschlich enttäuscht ist, dass die SPÖ-Spitze 1999 Martin vorgezogen hat, kann sich Swoboda jetzt nicht aus der Verantwortung stehlen", so der ÖVP-Generalsekretär.
"Man hat sich von Martins Kandidatur einen Wahlsieg versprochen, in Wahrheit hat man sich aber nur einen Unruheherd an Bord geholt, der die österreichische Position in Brüssel geschwächt hat", so Lopatka. "Gusenbauer kann hier seine Verantwortung nicht abwälzen. Im Gegenteil wären klare Worte des SPÖ-Vorsitzenden mehr als fällig", so der ÖVP-Generalsekretär abschließend.

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