Arbeitsplätze sichern - Zukunft gestalten! "Macht braucht Kontrolle"

Wien (OTS) - Mit dem Ergebnis der vom 27.4. - 14.Mai 2004 stattfindenden Arbeiterkammerwahl wird nicht nur die politische Zusammensetzung der Vollversammlung und damit wer Präsident wird, bestimmt. Dieses Wahlergebnis hat auch Auswirkungen auf die Selbstverwaltungseinrichtungen von Dienstgebern und Dienstnehmern sowie die Vielzahl sozialpartnerschaftlicher Einrichtungen und jener der Arbeitnehmervertretungen. Als Beispiele führte ÖAAB-FCG AK-Kandidat Landesvorsitzender der FCG Chemie für NÖ u. BGLD. ZBR Leopold Matz die Gebietskrankenkassen, Gewerkschaften und das BFI an. "So notwendig und gut diese Einrichtungen auch sind, umso wichtiger ist eine funktionierende Kontrolle der Verwaltung dieser Arbeitnehmereinrichtungen. Politische Macht braucht eben mehr und bessere Kontrolle", so ÖAAB/AK-Kandidat Matz. Schon aus diesem Grund gilt es Niederösterreichs - Arbeitnehmer davon zu überzeugen, diesmal ÖAAB - FCG zu wählen. Denn auch die Vergangenheit habe bewiesen, so Matz, dass die sozialistischen Gewerkschafter ihre Mehrheit in absoluten Machtanspruch umsetzen. Als weitere Beispiele nennt Matz die offiziellen Zeitungen, Mitteilungen und Informationsschriften der AK Niederösterreich und das sozialistische Jubelblatt der Chemiearbeiter. "Vor allem die Einstellung von Mitarbeitern in der AK und in den Gewerkschaften zeige, welche Fraktion das Maß aller Dinge ist. In der Chemiegewerkschaft gibt es einen hauptamtlichen Mitarbeiter, der dem ÖAAB - FCG angehört", so Matz.

Landesvorsitzender der FCG - Chemie für NÖ-BGLD. AK - Kandidat: BR Leopold Matz. Unverschämte Parteipolitik der FSG Dass die personelle Besetzung durch die FSG auch parteipolitische Auswirkungen hat, ist einmal mehr mit der Vorbereitung dieser AK-Wahl bewiesen. "Während der ÖAAB-FCG die Rekrutierung von Betriebssprengeln und Wahlkommissionen mit ehrenamtlichen Funktionären organisiert hat, spazierten AK-Bedienstete und ÖGB -Sekretäre in der Dienstzeit für dieselbe Arbeit als Vertreter der sozialistischen Fraktion durch die Gegend. Ein klassischer roter Machtmissbrauch", ärgert sich AK-Kandidat Leopold Matz.

Einen noch drastischeren Machtmissbrauch roter Gewerkschaftsherrschaft kritisiert Matz innerhalb des ÖGB. Dort gehen die SP-Gewerkschafter so weit, dass offizielle Daten, die zur Zusammensetzung von Gremien notwendig sind, nicht offen und, wenn dann nur falsch oder unvollständig, den anderen Fraktionen dokumentiert werden. "Ein weiterer Beweis absolutistischer Macht roter Bonzenherrschaft", so Matz. Der ÖAAB- FCG Fraktionsobmann der OMV Schwechat wiederholt seine Forderung nach einer Neuordnung der Organisation und politischen Strukturen des ÖGB. Die ständigen Forderungen der AK - Sozialisten und SPÖ-Wahlhelfern in den Gewerkschaften nach mehr Geld für die Qualifizierung von Arbeitslosen ist angesichts der oben erwähnten Tatsachen äußerst fragwürdig und sollte künftig effizienteren Kontrollen unterzogen werden. Denn gerade scheinbar große Gewerkschafter sind durch Ihren Umgang mit der politischen Macht, finanziert aus Mitgliedsgeldern, das Sinnbild roter Bonzenherrschaft. "Aus meiner langjährigen Erfahrung als Funktionär in der Chemiegewerkschaft weiß ich, wie die Demokratie durch die Sozialdemokraten strapaziert wird. Mit Klassenkampf und ideenlosen Kampfparolen á la Beck u. anderen Sozialisten, nachzulesen im Sozialistischen- Jubelblatt der Chemiearbeiter, ist keinem Arbeitslosen und fleißigen Arbeitnehmer geholfen.

Bei der Zusammenlegung der 5 Fachgewerkschaften (G5) im ÖGB entsteht eine rote Richtungsgewerkschaft (SPÖ Wahlhelferverein) ohne das Minderheiten berücksichtigt werden. Es ist Zeit für mehr Licht im Dunkel sozialistischer Machtkanäle", so ÖAAB-FCG
- AK - Kandidat Leopold Matz abschließend.

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