ÖVP hat bei Pensions-Panne bis zuletzt gemauert

Auer und Scheucher nur durch Kärnten-Beschimpfung aufgefallen

Klagenfurt, 2004-02-12 (fpd) Die heutigen Aussagen von ÖVP-NRAbg. Auer, wonach bei der Korrektur der Pensionskürzungen eine Forderung der Kärntner ÖVP-Abgeordneten umgesetzt worden sei, sei ein reiner Faschingsscherz. "Die ÖVP hat sich bis zu letzt gegen eine Reparatur gestemmt und nur der große Erfolg der Pensionistenhilfe von Landeshauptmann Haider in Kärnten hat die ÖVP schließlich zum Einlenken gezwungen", sagte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Uwe Scheuch.

Der Zuständigkeitsbereich sei im Ministerium von Gesundheitsministerin Rauch-Kallat eindeutig definiert und die Panne wurde von ihr auch öffentlich als solche zugegeben. Die ÖVP-Kärnten habe im Parlament keinerlei Forderungen erhoben, sondern Auer und Scheucher seien in ihren letzten Wortmeldungen vor allem dadurch negativ aufgefallen, dass sie ihr eigenes Bundesland in den Dreck zogen.

Sowohl Scheucher als Auer bemühen sich in Wien ausschließlich darüber zu reden, wie schlecht es in Kärnten sei. "Bei der Pensionskürzung hat man von beiden nicht viel gehört. Wenn heute am Ende des Tages, nach dem die FPÖ die ÖVP zum Einlenken gezwungen hat, davon gesprochen wird, dass irgendwelche ÖVP-Forderungen erfüllt wurden, so ist dies reine Realitätsverweigerung", sagte Scheuch.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Landtagsklub
Landhaus
Klagenfurt, 0463/513272

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0004