Stoisits: Strasser muss himmelschreiende Missstände in Traiskirchen abstellen

Vertrag mit European Homecare sofort auflösen

Wien (OTS) - Ein Ex-Mitarbeiter des im Lager Traiskirchen tätigen Wachdienstes berichtete im ORF-Report, dass sexuelle Beziehungen zwischen Personal und Asylwerberinnen in Traiskirchen an der Tagesordnung gewesen seien. Dafür hätten die Asylwerberinnen 'Schokolade, Wein, Zigaretten, andere Kleidungsstücke, bessere Zimmer, Betten, Bettwäsche, Bettlaken und natürlich auch Geld' erhalten, berichtete der Mitarbeiter. In 'News' berichtet ein Flüchtling, dass er im Lager im Beisein von Wachebeamten misshandelt wurde. Zudem ist das Lager hoffnungslos überfüllt. "Trotz dieser eklatanten Missstände setzt der Innenminister keine Schritte, um die Situation für die AsylwerberInnen zu verbessern", so Terezija Stoisits, Menschenrechtssprecherin der Grünen.

Der wichtigste Schritt wäre die sofortige Auflösung des Vertrages mit European Homecare. "Durch Strasser wurde Profitmaximierung statt Menschenrechten zum Leitsatz bei der Flüchtlingsbetreuung, daher trägt auch er allein die Verantwortung für die Zustände in der Betreuungsstelle Traiskirchen", so Stoisits. Die Grünen kündigen an, dass sie in der nächsten Sitzung des Innenausschusses den Innenminister dazu intensiv befragen werden, wie er gedenkt, die Missstände abzustellen.

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