Bures zu Amons Pensions-Aussagen: ÖVP will Kurs der Herzlosigkeit fortsetzen

Wien (SK) "Dass von den gestrigen halbherzigen Beteuerungen verschiedener Regierungsmitglieder, im nächsten Jahr keinen Fehler mehr zu machen und keine Kürzungen bei den Pensionen zuzulassen, wenig bis nichts zu halten ist, zeigen die heutigen Aussagen von ÖVP-Abgeordneten und ÖAAB-Generalsekretär Amon", betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Amon kritisiert heute die einmalige Anhebung um 0,6 Prozent zur Abdeckung der Netto-Pensionsverluste und fordert "ein Zurück zum Kurs der Herzlosigkeit, der ja ohnehin nie wirklich aufgegeben wurde". ****

Die Befürchtungen der SPÖ, die auch der Pensionsexperte Tomandl geäußert hat, dass es im nächsten Jahr wieder zu Einbußen bei den Pensionen kommen wird, werden dadurch verstärkt. "Die Herzlosigkeit der Regierung für das Jahr 2005 ist vorprogrammiert", so Bures, die auch fragt, wie dieser Kurs denn mit der Aussage von ÖVP-Bundespräsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner, "gegen jede Form der sozialen Härte" bei den Pensionen zu sein, zusammenpasse.

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin machte weiters darauf aufmerksam, dass die SPÖ mehrmals in verschiedenen Anträgen die jährliche Anhebung der Pensionen um zumindest die Teuerungsrate verlangt und ein gerechtes Modell für die Zukunft erarbeitet habe. Die Regierung habe sich um diese Warnungen nicht gekümmert, "nun müssen die Pensionistinnen und Pensionisten büßen".

"Absolut unbelehrbar" sei Amon auch dahingehend, dass er sich Bundeskanzler Schüssel zum Vorbild nimmt, und den Sager von einer "schlechten Optik" wiederholt, so Bures abschließend. (Schluss) cs

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