Erntefrisches Gemüse für ein starkes Immunsystem

Grippevorbeugung mit Broccoli, Erbse & Co.

Wien (OTS) - Anfang Februar 2004: Das Thermometer zeigt
Temperaturen wie im Juni. Vier Tage später: der Winter lässt die Schneeflocken tanzen. Keine Frage, die Wetterkapriolen, machen nicht nur der Natur, sondern auch dem Menschen zu schaffen, und unser Immunsystem arbeitet auf Hochtouren, um vor Erkältungen und Schnupfen zu schützen. Dringend gefragt: Vitamine und Mineralstoffe. Mit heimischem Tiefkühl-Gemüse steht eine hervorragende Quelle dafür zur Verfügung, die es mit Exoten und Zitrusfrüchten nicht nur aufnehmen kann, sondern diese sogar noch übertrifft.

Zwanzig Prozent der Österreicher setzen auf ausgewogene Ernährung Die Grippewelle ist für heuer noch nicht vorüber, allein in Wien erkranken derzeit pro Woche rund 15.000 Menschen an grippalen Infekten (Stand: 9.2.2004). Höchste Zeit also für Herrn und Frau Österreicher, das eigene Immunsystem zu coachen, damit dieses nicht schlapp macht. Laut einer aktuellen Umfrage, die der Fonds Gesundes Österreich vom Marktforschungsinstitut ISMA unter 500 Personen durchführen ließ, setzen 43 Prozent auf Bewegung, 38 Prozent auf Sport und 20 Prozent der Befragten auf gesunde Ernährung, um fit durch den Winter zu kommen. Wie recht sie damit haben, bestätigen die Experten.

"Fehlen in der Nahrung dauerhaft lebensnotwendige Nährstoffe, ist die Abwehrfähigkeit des Körpers herabgesetzt und Erkältungen oder grippale Infekte haben ein leichtes Spiel. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst als Lieferanten von Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen kann daher helfen, das Krankheitsrisiko zu minimieren", erklärt Allgemeinmedizinerin und Ernährungsberaterin DDr. Christina Mikinovic.

Natürliches Schutzsystem braucht Vitamine

Denn die Reaktionsfähigkeit unseres Immunsystems wird durch Faktoren wie physischen und psychischen Zustand, die Darmflora, aber vor allem die Ernährung beeinflusst. Dieses natürliche Schutzsystem des Menschen umfasst Organe, Zellen und Eiweißkörper, deren Funktion die Abwehr körperfremder Substanzen und Krankheitserreger ist. Zehn Prozent dieser Milliarden Abwehrzellen werden täglich erneuert und in Knochenmark, Milz, Leber, Thymusdrüse sowie Lymphknoten und Blinddarm gebildet. Wichtigste Helferlein dafür: die Vitamine aus unserer Nahrung.

Gemüse - "Die Zitronen des Feldes"

Als klassischer Grippeschutz gilt seit jeher Vitamin C, und Generationen von Kindern wurden beim ersten Husten von der Mutter mit Tee mit Zitrone versorgt. So verwundert es nicht, dass beim Vitamin C jeder zuerst an Zitronen oder Orangen denkt. Dabei kann es heimisches Obst und Gemüse mit den Exoten in jeder Hinsicht aufnehmen.

Ernährungswissenschafterin Mag. Sabine Bisovsky empfiehlt: "Sehr Vitamin-C-reich sind - schonende Zubereitung vorausgesetzt - neben Paprika alle Kohlsorten wie Grünkohl, Karfiol oder Kohlrabi, aber auch Fisolen und Erdäpfel. Letztere werden deshalb sogar "Zitronen des Feldes" genannt."

Statt Bananen darf es in Zukunft ebenfalls öfters Broccoli sein. Immerhin decken 100 Gramm von diesem "grünen Kraftstoff" mit einem Gehalt von 90mg Vitamin C den täglichen Vitamin C-Bedarf (75mg) Und das auch im Winter, denn mit Tiefkühlgemüse stehen das ganze Jahr hindurch frische Vitaminquellen zur Verfügung.

Schockfrosten macht's möglich

Mit dem Schockfrosten wurde in den 30er Jahren zum ersten Mal eine Methode erfunden, die es ermöglicht, Lebensmittel zu konservieren und ihren Nährwert trotzdem bestmöglich zu erhalten.
Wichtig dabei sind zwei Faktoren: Kälte und Geschwindigkeit. Innerhalb von wenigen Stunden wird Iglo Gemüse geerntet, verarbeitet und eingefroren - den Temporekord halten dabei die Erbsen mit 90 Minuten. Auch das Einfrieren findet in "Hochgeschwindigkeit" statt. Das Gefriergut wird einem Kältestrom von etwa minus 35 Grad ausgesetzt, wodurch nicht nur die Oberfläche sondern auch der Kern gefriert. Zugleich bildet die Zellflüssigkeit - anders als beim Einfrieren in der privaten Tiefkühltruhe - nur extrem kleine Eiskristalle. Dadurch bleiben die Zellstruktur und damit die Konsistenz erhalten und die Nährstoffe eingeschlossen.
"Wenn man zu Hause das Tiefkühl-Gemüse entsprechend behandelt und nicht "zerkocht", hat man einen großen Anteil an Vitamine und sekundären Pflanzenstoffen für den Genuss bewahrt", so Sabine Bisovsky zustimmend.

Rapider Vitamin-Verlust bei Lagerung

Auf jeden Fall um ein Vielfaches mehr, als aus Frischgemüse, das einige Zeit bei Raumtemperatur gelagert wurde. Schon 1989 gelang es Univ.-Prof. Dr. Herbert Woidich, dem Leiter der Wiener Lebensmittel-Versuchsanstalt, anhand einer Testreihe nachzuweisen, wie rapide der Vitamin-Abbau in Obst und Gemüse bei der Lagerung bei Plusgraden vor sich geht. Das sensationellste Ergebnis: Tiefgekühlter Broccoli weist im Schnitt einen um 50% höheren Gehalt an natürlichem Vitamin C auf als Ware am Markt. Noch viel schlechter steht es um die Werte bei "Frischware" aus anderen Ländern, die lange Transportwege hinter sich hat.

Infos zur Iglo Produktpalette und Rezepte auf http://www.iglo.at

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