Umstrittene Bauprojekte in Hietzing: Grüne für BürgerInnenversammlungen

Öffentliche Diskussion zu Villa Primavesi und "Neue Welt" beantragt.

Wien (Grüne) - Zwei umstrittene Bauprojekte, die "Neue Welt" und die Villa Primavesi, erhitzen zur Zeit die Gemüter in Hietzing. Gerhard Jordan, Klubobmann der Hietzinger Grünen, kündigt daher an, bei der Bezirksvertretungssitzung am 17. Februar zu beiden Projekten die Abhaltung von BürgerInnenversammlungen zu beantragen. "Während der Hietzinger Spitz einer der zentralsten Plätze im 13.Bezirk ist, gehört die Villa Primavesi mitsamt ihrem Garten zu den bedeutendsten kulturhistorischen Objekten des Bezirks. Die Lage beider geplanten Projekte in der Pufferzone des UNESCO-Weltkulturerbes und die erforderlichen Entscheidungen des Bezirkes machen eine breite öffentliche Diskussion zu einem unbedingten Muss!", so Jordan.

Am Spitz Lainzer Straße/Hietzinger Hauptstraße plant Raiffeisen Immobilien Leasing die Errichtung eines Bürohauses ("Neue Welt"), gegen das sich eine AnrainerInnen-Initiative gebildet hat. Unter anderem soll die Einfahrt zu einer zweigeschossigen Tiefgarage genau auf der Haltestelle der Straßenbahnlinie 58 liegen. Über etwaige Ausnahmen nach §69 Wiener Bauordnung (z.B. Überschreitung der erlaubten Bauhöhe von 14 Metern) hat der Bauausschuss der Bezirksvertretung zu entscheiden.

Das zweite Projekt ist das Grundstück der von Josef Hoffmann 1913-15 erbauten Villa Primavesi in der Gloriettegasse 14. Der derzeitige Grundbesitzer, Bawag PSK Immobilien, plant eine Verwertung. Gegen die Verbauung eines Teils des Gartens, haben sich schon im Vorjahr Hunderte BürgerInnen bei einer Unterschriftenaktion ausgesprochen.

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