Pensionen: Ambrozy: Rückerstattungsaktion beschämend und erniedrigend

"Haider zwingt Pensionisten zu Canossagang!" - Neuerlicher Ambrozy-Appell an Kärntner Abgeordnete

Villach (SP-KTN) - Scharfe Kritik an der Abwicklung der

Rückerstattungs-Aktion für Pensionisten übte am Samstag SP-Spitzenkandidat Peter Ambrozy im Zuge einer Bezirkskonferenz im Congresscenter Villach. "Der von Jörg Haider selbst verursachte Pensionsraub wird jetzt schamlos für einen Wahlgag ausgenutzt und ist für mich beschämend und erniedrigend zugleich", sagte Ambrozy und ergänzte: "Ich habe sehen müssen, wie zahlreiche Pensionistinnen und Pensionisten in der Früh in der Kälte vor der Landesregierung ausharren mussten und ihrer Bitte in der beheizten Eingangshalle warten zu dürfen‚ ‚auf Anweisung Jörg Haiders' eine eiskalte Abfuhr erteilt wurde, das ist für mich nur ein Symbol der menschenverachtenden Politik der FPÖ".

Ambrozy verurteilte auch die Anweisung des noch amtierenden Kärntner Landeshauptmannes, jungen Kärntnerinnen und Kärntnern daran zu hindern, Informationen zur Pensionsreform und zur kommenden Sitzung im Parlament vor der Landesregierung an die Pensionistinnen und Pensionisten auszuteilen, schärfstens. "Hier kommt deutlich zum Ausdruck, welche politische Gesinnung hinter dieser antidemokratischen Maßnahme steckt", so Ambrozy wörtlich und weiter:
"Es muss Schluss sein mit dem Degradieren der Menschen zu Bittstellern. Wir fordern Rechtsansprüche statt Almosen".

Der SP-Spitzenkandidat richtete auch einen neuerlichen Appell an die Kärntner Abgeordneten von FPÖ und ÖVP, am Dienstag im Nationalrat dem SPÖ-Antrag auf Erhöhung der Pensionen um 0,8 Prozent zuzustimmen: "Verraten Sie Kärnten nicht und stimmen Sie dem Antrag der SPÖ zu, denn das ist der Weg, Unrecht zu beseitigen und den Menschen zurückzugeben, was sie ihnen weggenommen haben."

Ambrozy verwies auf die Erfolgschancen des SP-Antrags. "Wenn die vier Abgeordneten der Freiheitlichen und die drei der Volkspartei den Antrag unterstützen würden, hätte dies bei der Abstimmung eine 93:90-Mehrheit zur Folge", erklärt Ambrozy neuerlich. (Schluss)

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