Pensionen: Bürgerunfreundlicher Haider-Wahlschmäh

Polizeischutz für Landesregierung und Verhinderung von Informationen für Pensionisten

Klagenfurt (SP-KTN) - Ganz und gar nicht bürgerfreundlich läuft die Wahlzuckerlaktion Dr. Jörg Haiders in Klagenfurt zur kurzfristigen Abdeckung des Pensionsverlust ab. "Vor der Regierung gibt es lauter Polizeiautos und Polizisten, die dem Landeshauptmann Polizeischutz geben müssen, ich habe sogar mitbekommen, dass junge Kärntnerinnen und Kärntner, die die Pensionisten über den Pensionsraub informieren wollten von der Staatspolizei im Auftrag des Landeshauptmannes vertrieben wurden", schildert eine Passantin.

"Ich bin extra aus Mallnitz heruntergekommen und trotz meiner Kontoauszüge und dem nachweislichen Pensionsverlust erhalte ich kein Geld, weil ich meinen Pensionsbescheid für 2004 noch nicht bekommen habe. Außer Spesen nichts gewesen kann man da nur sagen", ärgert sich die Mallnitzerin.

"Ich verstehe nicht, wieso wir die Bürgerinnen und Bürger mit unseren Flugblättern nicht darauf aufmerksam machen dürfen, welche Maßnahmen diese Bundesregierung getroffen hat und, dass es am Dienstag im Parlament eine Nationalratssitzung gibt, bei der die Kärntner Abgeordneten von ÖVP und FPÖ die Gelegenheit haben ihren Fehler einzugestehen und mit einer Erhöhung von 0,8 Prozent zu korrigieren", sagt die Klagenfurter Schülerin Lisa Gfrerer und ergänzt: "In einer Demokratie sollte es schon möglich sein, die Kärntnerinnen und Kärntner über etwas zu informieren, schließlich sind alle mündig selbst zu entscheiden, ob sie die Flugblätter lesen oder wegwerfen".

Unverständnis für die Maßnahmen bekundete am Samstag auch der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl: "Wenn junge Leute vom Kurs der Bundesregierung die Nase voll haben, sich Sorgen um ihre eigene Pension machen und sich solidarisch mit den Pensionisten zeigen, dann empfinde ich es als schreckliches demokratiepolitisches Signal, wenn Dr. Jörg Haider die jungen Leute mit der Staatspolizei vertreiben lässt". (Schluss)

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