Aufregung in der Gemeinde Wernberg

Der Wahlkampf gegen gegliche Spielregeln

Villach (SP-KTN) - Zur Zeit laufen die Telefone in der Gemeinde Wernberg heiß. Bürgermeister Franz Zwölbar (S) kann sich vor Anrufen verwunderter und erboster Eltern kaum noch erwehren. Auslöser des Unmutes ist eine Wahlwerbeaktion der ÖVP unter ihrem Obmann Gemeindevorstand Adam Müller.

Diese ist ja im Grunde genommen demokratiepolitisch betrachtet völlig in Ordnung, wäre da nicht der Ort und die Zielgruppe, die mit Werbefoldern und Zuckerln ausgestattet wurden: Die Kindergartenkinder in Damtschach und in Goritschach waren die Empfänger der unfreiwilligen Wahlwerbung.

Bürgermeister Franz Zwölbar zeigte dafür freilich wenig Verständnis und verurteilte die Aktion scharf: "Jetzt lernen wir unseren Kindern von klein auf, von fremden Personen nichts anzunehmen und dann passiert solch dreiste Wahlwerbung im Kindergarten".

Verantwortung dürfte wohl ein Fremdwort in den Reihen der ÖVP sein, meint der Wernberger Bürgermeister verärgert. "Politische Aktionen in Schulen waren bisher immer tabu, aber nun auch noch Wahlkampf auf dem Rücken unserer Kleinsten auszuüben darf nicht sein", so Zwölbar abschließend. (Schluss)

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