Österreichische Nationalbibliothek / Buchpatenschaft Takeshi Kakehashi, junger, blinder Pianist aus Japan, übernimmt Buchpatenschaft für Schubert-Lied

Wien (OTS) - Der japanische Pianist Takeshi Kakehashi übernahm in der Österreichischen Nationalbibliothek eine Buchpatenschaft für Franz Schuberts Autograph des Liedes "Das Finden" DV 219 . Kakehashi, von Kindheit an blind, bekam mit vier Jahren seinen ersten Klavierunterreicht und studierte anfangs in Tokio, ab 1990 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. In der Folge gewann er zahlreiche Preise bei wichtigen Klavierwettbewerben und konzertierte mit Orchestern wie der Prager Philharmonie, dem Orchestre National de France, dem Symponieorchester St. Petersburg, dem Kammerensemble der Dresdner Staatskapelle sowie dem NHK Symphony Orchestra und dem Mozarteum Orchester Salzburg. Kakehashi spielte unter anderem unter der Leitung von Gary Bertini, Hubert Soudant, Hans Graf, Gerd Albrecht und Fabio Luisi. Große persönliche Erfolge erzielte er im Jahr 2002 mit einem Recital in der New Yorker Carnegie Hall und im Februar 2003 mit Auftritten unter der Leitung von Seiji Ozawa.

Die Liebe zur Musik und zu Österreich veranlasste den jungen Pianisten, der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, die ab 2005 eine neue Heimat im Palais Mollard-Clary in der Wiener Herrengasse finden wird, eine maßgebliche Spende zukommen zu lassen. Das Geld wird für die Restaurierung und die Übersiedlung der wertvollen Bestände in der konservatorisch wünschenswerten Qualität verwendet.

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