Steuerreform als Chance für Industriestandort Salzburg

Salzburgs IV-Präsident Wöhrer lud zu Diskussion mit Bartenstein und Grasser

Salzburg (OTS) - Unter dem Motto "Weniger Steuern - mehr fürs Leben" stand Mittwoch abend eine hochkarätige Veranstaltung der IV-Landesgruppe Salzburg. Vor 400 Führungskräften aus Industrie und Wirtschaft erläuterten Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein und Finanzminister Grasser sowie IV-Präsident Peter Mitterbauer den Auftrieb, den die Steuerreform 2005 dem allgemeinen Wirtschaftswachstum geben werde.

Insbesondere die für den Standort positive Senkung der Körperschaftssteuer von 34 % auf 25 % lasse eine Sogwirkung auf Unternehmensansiedlungen aus Deutschland und anderen Nachbarländern erwarten, gab sich Bartenstein hoffnungsvoll. Der Gastgeber, IV-Salzburg Präsident Josef Wöhrer, appellierte eindringlich an die Politik, die notwendigen Rahmenbedingen für Innovationen zu schaffen, damit das Ziel des EU-Gipfels von Lissabon, die Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, erreicht werden könne.

Präsident Wöhrer attestierte der Bundesregierung mit der Steuerreform sowie der auf den Weg gebrachten neu strukturierten Forschungsförderung ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. Jetzt sei die Wirtschaft am Zug, appellierte der Salzburger Industriellenpräsident und Chef des weltweit erfolgreichen Salzburger Aluminiumwerkes (SAG) an seine Unternehmerkollegen. Das seitens der Bundesregierung sowie von Landeshauptmann Schausberger für Innovation bereitgestellte Geld müsse abgeholt und in produktive Innovation umgesetzt werden.

Präsident Mitterbauer unterstrich, dass die Steuerreform "kein Geschenk an die Unternehmer" sei und die hochgespielte Konkurrenz "KMU versus Kapitalgesellschaften" geradezu absurd sei. "Immerhin werden bei Personengesellschaften bereits ab diesem Jahr nicht entnommene Gewinne steuerlich begünstigt." Es sei unlauter - auch im politischen Wettbewerb - Groß und Klein gegeneinander auszuspielen, Standortsicherung betreffe alle, Unternehmer und Mitarbeiter samt Familien, so Mitterbauer.

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