FSG-Jugend: Berechtigter Aufschrei der PensionistInnen

Aussagen Fuhrmanns sind menschenverachtend

Wien (FSG). Heftige Kritik an den Aussagen der Obfrau der Jungen ÖVP, Silvia Fuhrmann, übt der Jugendvorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Mario Lindner. Die Kritik zahlreicher Organisationen an der Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge für PensionistInnen sei keineswegs eine "gekünstelte Aufregung", wie Fuhrmann gesagt hat, sondern "ein berechtigter Aufschrei im Sinne der BezieherInnen von Kleinstpensionen, die sich in ihrer Existenz bedroht fühlen", erklärt Lindner.++++

Österreich sei nach wie vor eines der reichsten Länder der Welt, "und da muss es wohl drinnen sein, dass die Gesunden die Heilungskosten für die Kranken mitfinanzieren." Das sei eben das Wesen eines Umlagesystems.

"Ginge es nach Fuhrmanns unsozialem und menschenverachtendem Weltbild, wäre der nächste Schritt wohl die Vervielfachung der Krankenversicherungsbeiträge und die Einführung hoher Selbstbehalte für alle chronisch Kranken, ohne jede Rücksicht, ob sich die das auch leisten können", befürchtet Lindner.

Zur Lebensqualität gehöre nicht nur die Gesundheit, sondern auch eine gewisser Lebensstandard, den sich die Betroffenen über Jahre erworben haben. "Das muss auch für chronisch Kranke gelten, die die Gesellschaft nicht aufs Existenzminimum pfänden darf, nur damit ihre Krankenhauskosten gedeckt sind", sagt Lindner abschließend. (fk)

Rückfragen & Kontakt:

FSG-Presse
Tel. (++43-1) 534 44/222 DW
Fax.: (++43-1) 533 52 93

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001