Heinisch-Hosek an Bartenstein: In der Krise handeln, nicht die Krise schönreden

Wien (SK) Ein "umfassendes Jugendausbildungs- und Jugendbeschäftigungspaket statt leerer Floskeln und billiger Ausreden" fordert die SPÖ-Jugendsprecherin von Wirtschaftsminister Bartenstein. Österreich stehe vor einer Riesen-Lehrstellenlücke und einer unfassbaren Jugendarbeitslosigkeit, aber diese Regierung verhalte sich so, als ginge sie dieses Problem nichts an. "Halbherzige Appelle, wie sie Minister Bartenstein an die Wirtschaft richtet, werden uns nicht weiterbringen, was wir brauchen, ist ein umfassendes Paket für die Jugend und eine handlungsfähige Regierung, die Taten setzt", so Heinisch-Hosek Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die SPÖ-Jugendsprecherin wies darauf hin, dass zuletzt 48.454 junge Menschen arbeitslos gemeldet waren, dazu kommen weitere rund 15.000 in Kursen und etwa 20.000 junge Menschen, die nicht als arbeitslos erfasst sind, aber auch keine Beschäftigung haben und nicht in Ausbildung sind. Wie Heinisch-Hosek betonte, werde auch eine Aufstockung des Jugend-Auffangnetzes auf 6.300 nicht ausreichen, um das Problem in Griff zu bekommen. Es müssten noch mehr Anstrengungen unternommen werden, und zwar sofort.

Die SPÖ bleibt bei ihrer Forderung nach einem Gesamtpaket, darunter eine bessere Berufs- und Bildungsberatung für Jugendliche, der Lastenausgleich zwischen den Betrieben durch einen Lehrlingsfonds, die Schaffung neuer Lehrberufe mit Zukunft, flexiblere Lehrlingsausbildung mit Modulsystem in der Ausbildung sowie eine Ausbildungsgarantie für Jugendliche. (Schluss) cs

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